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Auf welchen Autobahnen Sie mit Stillstand rechnen müssen

Nach einigen moderaten Wochenenden könnte es zum Start in die Faschingswoche so richtig dicke kommen. Die Experten der Verkehrsclubs sagen ein hohes Staurisiko voraus - wo läuft's flüssig?



Stau auf der A 8
Bayern und Teile Baden-Württembergs sowie der Niederlande starten in Faschings- oder Frühjahrsferien. Viele werden die freien Tage für einen Skitripp in die Alpen nutzen. Dort ist mit Staus zu rechnen.   Foto: Frank Mächler/dpa

Das wird gar nicht lustig: Am Karnevalswochenende (21. bis 23. Februar) drohen Stillstand und lange Staus auf den Autobahnen. Eines der «heißesten Stauwochenenden» des ersten Halbjahres sagt der ADAC voraus. Und auch der Auto Club Europa rechnet mit vielen Staus. Hintergrund: Bayern und Teile Baden-Württembergs sowie der Niederlande starten in Faschings- respektive Frühjahrsferien.

Das bringt besonders auf den Straßen im Süden der Republik, den Verbindungen in die Alpen und auf den großen Ost-West-Verbindungen viele Reisende in Bewegung. Zu den Urlaubern gesellen sich Tagesausflügler und Rückreisende aus den Skigebieten. Im übrigen Bundesgebiet wiederum rechnet der ACE weitgehend mit zügigem Durchkommen. Allerdings füllen sich die Innenstädte der klassischen Karnevalshochburgen merklich.

Freitag müssen Autofahrer bundesweit mit Staus rechnen, vor allem zwischen 13.00 und 20.00 Uhr, so die Clubs. Wer am Samstag in Urlaub fahren will, startet besser erst am späten Nachmittag, da es zwischen 10.00 und 16.00 Uhr am vollsten wird - vor allem in Richtung der Alpen. Der Sonntag dürfte noch die besten Chancen bieten, staufrei ans Ziel zu kommen. Doch dann füllen sich die Rückreiserouten, vor allem am Sonntagnachmittag.

Stockender Verkehr und Staus sind - auch aufgrund von Baustellen - besonders auf folgenden Strecken möglich:

A 1 Hamburg - Bremen - Osnabrück - Münster - Köln
A 3 Würzburg - Nürnberg - Passau - Regensburg; beide Richtungen und Würzburg - Frankfurt/Main - Köln - Hilden
A 4 Erfurt - Dresden - Görlitz
A 5 Karlsruhe - Heidelberg - Frankfurt/Main; beide Richtungen und Karlsruhe - Basel
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Füssen/Reutte
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
A 9 Berlin - Halle/Leipzig - Nürnberg - München; beide Richtungen
A 10 Berliner Ring
A 11 Berlin - Kreuz Uckermark - Stettin
A 31 Meppen - Lingen/Ems
A 42 Kamp-Lintfort - Dortmund
A 43 Recklinghausen - Wuppertal
A 45 Dortmund - Hagen - Gießen
A 46 Neuss - Düsseldorf - Wuppertal
A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
A 81 Stuttgart - Singen
A 93 Inntaldreieck - Kufstein
A 95 / B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
A 96 München - Lindau
A 99 Umfahrung München

In Österreich und in der Schweiz drohen Staus vor allem auf den klassischen Strecken in die Wintersportregionen und auf den Transitrouten. In Österreich sind vor allem der Fernpass (B 179) sowie die West- (A 1) Tauern- (A 10), Inntal- (A 12), Brenner- (A 13) und die Rheintalautobahn als Schwerpunkte genannt.

In Tirol gelten auf bestimmten Strecken an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen Fahrverbote für den Durchgangsverkehr. An- und abreisende Urlauber seien in den betroffenen Zielgebieten davon ausgenommen. Bestimmte grenznahe Streckenabschnitte sind mautfrei: Etwa der Abschnitt Kiefersfelden - Kufstein-Süd auf der Inntal-Autobahn A 12 in Tirol, die West-Autobahn A 1 von Walserberg bis Salzburg-Nord und die Rheintal-Autobahn A 14 von Hörbranz bis Hohenems.

Auch Rückreisende müssen mehr Zeit einplanen, denn Staus bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland drohen insbesondere an den Grenzübergängen bei Suben, Walserberg und Kieferrsfelden - also auf der A3 von Linz nach Passau, der A8 von Salzburg nach München sowie der A 93 von Kufstein nach Rosenheim. Über Wartezeiten informiert die Infrastrukturgesellschaft ASFINAG auf ihrer Website .

In der Schweiz ist von den Transitstrecken vor allem die Gotthardroute (A 2) stark staugefährdet. Auch die Zufahrten zu den Skigebieten Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz sind laut ADAC betroffen.

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dpa

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Veröffentlicht am:
20. 02. 2020
05:02 Uhr

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20. 02. 2020
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