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Bei der Hotelsuche im Netz Filter richtig anpassen

Zimmer mit Meerblick oder Hotel im Dschungel: Im Internet können Reisende so manche Schnäppchen und Juwelen finden. Doch wer online seine Unterkunft sucht, sollte bei Buchungsportalen genau hinsehen.



Hotelsuche im Netz
Wer im Internet ein Hotel bucht, sollte die Filterkriterien anpassen und auf Zusatzkosten achten.   Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Ein Zimmer in Paris oder am Gardasee, ein Ferienhaus am Strand: Mit wenigen Klicks zeigen Buchungsportale im Internet eine große Auswahl an Unterkünften.

Doch bei der Suche sollten Verbraucher auf Details achten, rät das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland (evz). Der Preis allein ist nicht entscheidend.

Eine wichtige Frage ist, unter welchen Bedingungen Kunden stornieren können. Auch die Ausstattung, Check-in-Zeiten sowie die Entfernung zu Sehenswürdigkeiten können weitere Kriterien sein.

Verschiedene Geräte und Portale nutzen

Verbraucher sollten die Filtereinstellungen der Portale anpassen. Nicht immer ist das oberste Ergebnis im Ranking auch das beste, günstigste und passendste Angebot.

Nutzer sollten immer auf Zusatzkosten wie Servicegebühren achten. Diese können den Endpreis verändern und den Vergleich der Angebote erschweren. Verbraucher sollten auf mehreren Buchungs- und Vergleichsportalen nach weiteren Angeboten für ein bestimmtes Hotel suchen. Die Preise können sich bei einzelnen Portalen unterscheiden.

Auch je nach Endgerät und Browser können die angezeigten Ergebnisse variieren - es lohnt sich also, den Browserverlauf zu löschen und auf dem PC oder Smartphone das Angebot jeweils gegenzuchecken.

Nicht blenden lassen

Bei ihrer Entscheidung sollten sich Verbraucher nicht unter Druck setzen lassen - weder von scheinbar limitierten Angeboten noch von übertriebenem Lob. Bewertungen können verfälscht oder veraltet sein.

Hilfreich sind aktuelle Videos und Fotos, die Gäste selbst aufgenommen haben. Außerdem sollte man sich einzelne Einträge durchlesen, unter Umständen kritisieren andere Gäste Aspekte, die einem egal sind.

Beweise sammeln und Bezahlung regeln

Vor dem Absenden der Buchung ist es ratsam, einen Screenshot als Beleg machen. Kommt nach der Buchung keine Bestätigung per Mail an, zunächst den Spam-Ordner kontrollieren.

Bezahlen sollte man nur über das Portal - am besten per Lastschrift oder Kreditkarte. Auch PayPal gilt laut evz als sicher. Bei Problemen kann man sich an den Betreiber der Buchungsplattform wenden. Dessen Adresse muss auf der Internetseite im Impressum stehen. Wer Reiseleistungen online bucht, hat kein 14-tägiges Widerrufsrecht.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
14. 02. 2020
12:59 Uhr

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14. 02. 2020
12:59 Uhr



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