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West-Nil-Fieber in Europa: Mückenmittel mit DEET schützt

Der West-Nil-Virus breitet sich in Europa immer weiter aus. Urlauber, die den Süden Europas bereisen, sollten sich deshalb vor Mücken in Acht nehmen und unbedingt ein Mittel mit geeignetem Wirkstoff dabei haben.



Buschmücke
Die Asiatische Buschmücke (lat. Ochlerotatus japonicus) gilt als Überträger des West-Nil-Fiebers. Das Centrum für Reisemedizin rät, sich mit einem DEET-Mittel vor den Mücken zu schützen.   Foto: Patrick Pleul

Zum Schutz vor West-Nil-Fieber in Teilen Europas eignet sich ein Anti-Mücken-Mittel mit dem Wirkstoff DEET. Dieses gelte derzeit als das effektivste Mittel, so das Centrum für Reisemedizin (CRM).

Die Experten empfehlen ein Produkt mit einer Konzentration des Wirkstoffs von 30 bis 50 Prozent. Sprays mit DEET werden sonst eher von Fernreisenden genutzt, die Länder besuchen, in denen tropische Infektionskrankheiten verbreitet sind.

Auch West-Nil-Fieber tritt vorwiegend in den Tropen und Subtropen auf, verbreitet sich jedoch zunehmend in Europa. Betroffen sind in Griechenland die Region Attika um die Hauptstadt Athen sowie Kreta. In Norditalien sind es die Regionen Emilia-Romagna, Venetien, Lombardei und Piemont, hinzu kommt Sardinien. Es gab bereits viele Erkrankte und auch Todesfälle. Auch der östliche Zipfel der Côte d'Azur in Südfrankreich ist betroffen, ebenso wie Serbien, Slowenien und Wien sowie das Waldviertel in Österreich.

Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine Viruserkrankung, die von Mücken auf den Menschen übertragen wird. Die Symptome ähneln denen einer Grippe. Eine Impfung gibt es nicht. Insbesondere nachts sei in Verbreitungsgebieten konsequenter Mückenschutz wichtig, so das CRM.

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dpa

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Veröffentlicht am:
12. 09. 2018
11:12 Uhr

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