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Wie Italien-Urlauber Genua umfahren können

Nach dem Brückeneinsturz in Genua müssen sich Autofahrer in der betroffenen Region auf Staus einstellen. Die Auswirkungen dürften Reisende auch in den kommenden Wochen noch zu spüren bekommen.



Eingestürzte Autobahnbrücke in Genua
Nach dem Einsturz der Autobahnbrücke Ponte Morandi bei Genua kann es in der gesamten Region Ligurien zu Verkehrsbehinderungen kommen.   Foto: Luca Zennaro

Nach dem Brückeneinsturz in Genua müssen Autofahrer mit langen Staus und Wartezeiten rechnen. In der Region Ligurien wurde die Autobahn A 10 für unbestimmte Zeit gesperrt, und zwar zwischen dem Autobahnkreuz mit der A 7 und dem Flughafen Genua in beiden Richtungen, teilt der ADAC mit.

Davon betroffen sind zum einen Autofahrer, die auf dem Weg vom oder zum Flughafen sind. Aber auch Reisende, die von Genua in Richtung Nizza und Savona oder umgekehrt fahren wollen.

Im Stadtgebiet von Genua sind Rückstaus auf der A 7 und A 12 nicht auszuschließen. Der Fährhafen ist laut ADAC weiterhin über die A 7 von Norden aus erreichbar. Reisende von Norden, die über die A 7 den Flughafen in Genua anvisiert haben, können bei Bettole di Tortona auf die D 26 nach Predosa wechseln und den Flughafen dann über die A 26 und Voltri erreichen.

Es gibt mehrere Umleitungen: Reisende aus Südfrankreich in Richtung Deutschland sollten die engere Umgebung von Genua derzeit meiden. Wer die A 10 an der Mittelmeerküste entlang fährt, kann bei Voltri auf die A 26 in Richtung Gravellona Toce wechseln. Bei Predosa können Reisende über die Querverbindung A 26/A 7 nach Bettole di Tortona fahren. Von dort besteht Anschluss in Richtung Mailand über die A 7.

Von Bettole di Tortona können Reisende auch auf die A 7 in Richtung Genua auffahren. Von dort fahren sie entweder nach Genua oder wechseln auf die A 12 in Richtung La Spezia, was nordwestlich der Stadt liegt.

Da Genua ein Knotenpunkt ist, der Norditalien mit der Toskana verbindet, seien laut ADAC erhebliche Beeinträchtigungen im Fernverkehr durch die Streckenunterbrechung denkbar. Auswirkungen auf andere Hauptverkehrsrouten durch Ausweichverkehr seien ebenfalls sehr gut möglich.

Reisende dürften die Auswirkungen im Großraum Genua auch noch in den kommenden Wochen spüren: «Die Brücke ist auf einer Länge von 100 Meter komplett eingestürzt, so dass diese Verbindung so schnell nicht wieder zur Verfügung stehen wird», erklärt ein ADAC-Sprecher. Zwar gebe es zwei verbleibende Brücken weiter südlich, doch diese werden den Verkehr kaum oder nur schwer bewältigen können.

Autofahrer müssen laut ADAC daher auf den betroffenen Strecken viel Zeit einplanen. Insbesondere nach dem Feiertag Ferragosto am 15. August dürften die Straßen zusätzlich verstopft sein - da das Wochenende danach als eines der verkehrsreichsten in Italien gilt.

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dpa

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Veröffentlicht am:
14. 08. 2018
17:27 Uhr

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