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Griechenland hängt Türkei als Pauschalreiseziel ab

Nun ist es offiziell: Bei Pauschalreisen liegt Griechenland vor der Türkei. Ein weiterer Gewinner des vergangenen Reisejahres ist Ägypten. Und es gibt noch weitere Aufsteiger, die langsamer zurückkommen.



Griechenland wird wichtiger
Gute Nachrichten für die Souvenirhändler: Griechenland wird als Pauschalreiseziel wichtiger - Urlaubsziele wie die Insel Santorin ziehen immer mehr deutsche Gäste an.   Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Es ist der Aufsteiger des Reisejahres: Griechenland hat die Türkei als zweitstärkstes Pauschalreiseziel im Ausland hinter Spanien abgelöst.

Im abgelaufenen Touristikjahr (bis 31. Oktober) erzielte Hellas bei den deutschen Veranstaltern laut GfK-Zahlen ein Umsatzplus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das teilte der Deutsche Reiseverband (DRV) auf seiner Jahrestagung im Emirat Ras Al Khaimah mit. Damit sei das Land auf Platz zwei aufgestiegen. Griechenland hatte bereits 2016 ein zweitstelliges Wachstum hingelegt.

Auch Ägypten lockte wieder deutlich mehr Pauschalurlauber an: Das Umsatzplus für das Land am Nil lag bei 55 Prozent. Dieser positive Trend setze sich im Winter fort, so der DRV. Im Jahr zuvor war Ägypten wegen Sicherheitsbedenken noch häufiger gemieden worden.

Auch Tunesien erholt sich langsam: Wie Marokko erzielte es wieder deutlich mehr Umsatz - allerdings von einem relativ niedrigen Niveau aus. Auch in Tunesien hatten Anschläge und Unsicherheit lange viele deutsche Urlauber abgehalten.

Die Türkei dagegen zog 2017 noch weniger Pauschalgäste an als im ohnehin schon schwachen Vorjahr. «Das macht uns sehr besorgt», sagt DRV-Präsident Norbert Fiebig. Allerdings liege das Land unter den beliebtesten Pauschalreisezielen immer noch weit vorne - hinter den Balearen, Kanaren und nun Griechenland.

Spanien war nach wie vor sehr gefragt. Auf den Balearen verloren die Veranstalter zwar leicht Umsatz. Der DRV geht aber davon aus, dass noch mehr Urlauber als sonst ihren Mallorca-Urlaub schlicht ohne Veranstalter organisierten. Die Insel blieb voll.

Einen Umsatzrückgang von 17 Prozent gab es für die USA. Diese Zurückhaltung der Urlauber lasse sich nicht nur auf den Wechselkurs zurückführen, sondern möglicherweise auch auf einen «Trump-Effekt», so der DRV. Dieser lasse sich aber nicht genau beziffern.

Die Topziele des Winters seien die Kanaren und Ägypten, gefolgt von Thailand und den Malediven. 

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dpa

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Veröffentlicht am:
07. 12. 2017
13:17 Uhr

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07. 12. 2017
13:17 Uhr



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