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KiKA geht mit Mediathek-App an den Start

Auch der ARD/ZDF-Kinderkanal bietet seine Inhalte demnächst in einer App an. Wer sich «Schloss Einstein» und Co. aber auf dem Smartphone anschauen möchte, muss sich noch etwas gedulden. Dafür kommen ab Herbst dann gleich neue Formate mit in die App.



Astrid Plenk und Karola Wille
Astrid Plenk (l), Programmgeschäftsführerin des Kinderkanals Kika, und Karola Wille, Intendantin des MDR, haben die Mediathek-App «KiKa-Player» vorgestellt.   Foto: Britta Pedersen

Mit einer eigenen Mediathek-App will sich der gemeinsame Kinderkanal von ARD und ZDF besser auf das sich durch den Gebrauch von Smartphones verändernde Sehverhalten seines Zielpublikums einstellen.

Der digitale Medienwandel schreite rasant voran, sagte Karola Wille, Intendantin des federführenden Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Kinder schauten zwar nach wie vor auch klassisch lineares Fernsehen, entdeckten aber zunehmend mobile Endgeräte für sich, oder nutzten Fernsehgeräte mit Internetverbindung. «Wir haben eine gesellschaftliche Verantwortung, auch für die Jüngsten in unserer Gesellschaft zeitgemäßes Angebote zu finden», sagte Wille.

Kinder und auch Eltern seien von Anfang an in die Entwicklung der App einbezogen gewesen, sagte KiKA-Programmgeschäftsführerin Astrid Plenk. Der «KiKA-Player» ist nun über Smart-TV (HBB-TV) anwählbar. Im Herbst soll er auch in den bekannten App-Stores kostenlos für Smartphones und Tablets verfügbar sein. Ein genaues Datum dafür gibt es allerdings noch nicht.

Die Mediathek richtet sich an Kinder von 3 bis 13 Jahren: Sie ist übersichtlich gestaltet und kann auch ohne Lesekenntnisse genutzt werden. Videos werden entsprechend dem Alter der Nutzer vorgeschlagen. Eltern haben die Möglichkeit, die Nutzungsdauer der App zu begrenzen, so dass sie ab einer gewissen Zeit gesperrt wird.

Der KiKA bietet bereits eine App an: Die im vergangenen Dezember veröffentlichte «KiKANiNCHEN»-App richtet sich allerdings nur an Vorschulkinder und bietet neben Videos auch Spiele. Seitdem verzeichnete Sender laut Eigenangaben 447.000 Downloads der App.

Die Kosten ließen sich nicht direkt beziffern, sagte Plenk. Vieles sei innerhalb des KiKAs parallel mit anderen Aufgaben entwickelt worden. Zudem handele es sich bei der App um ein dynamisches Produkt, das laufend verändert werde.

Plenk informierte daneben noch über Programmhöhepunkte des in Erfurt beheimateten Kinderkanals. Neben einem verstärkten Fokus auf Live-Formate und einem neuen Themenschwerpunkt im September «Respekt für meine Rechte - Abenteuer Digital» wird der Sender ab Herbst unter anderem ein eigenes Sportmagazin ausstrahlen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
20. 08. 2018
17:09 Uhr

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20. 08. 2018
17:09 Uhr



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