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Neue Firefox-Version schützt vor Fingerprintern

Durch einen digitalen Fingerabdruck werden Internetnutzer ungewollt gläsern. Der neue Firefox-Browser gibt Anwendern nun ein Werkzeug an die Hand, um dem einen Riegel vorzuschieben.



Firefox-Sicherheit
Der Firefox-Browser schützt bei Bedarf vor ungewollten Datensammlern.   Foto: Robert Günther

Mozilla hat seinen Browser Firefox mit neuen Privatsphäre-Funktionen ausgestattet. Nutzer können in der ab sofort verfügbaren Version 67.0 sogenanntes Fingerprinting und Kryptomining blockieren. Das teilte Mozilla in einem Blogeintrag mit.

Die neuen Optionen finden sich in den Einstellungen unter dem Punkt «Datenschutz & Sicherheit». Dort lassen sich unter «Seitenelemente blockieren» im Reiter «Benutzerdefiniert» Währungsberechner (Cryptominer) und Identifizierer (Fingerprinter) sperren.

Fingerprinting ist eine besonders ausgefeilte Art des Trackings. Vereinfacht gesagt, wird ein digitaler Fingerabdruck erstellt, mit dem Nutzer im Internet identifizierbar sind. So könnten Dritte etwa das Surfverhalten analysieren, ohne das man das möchte.

Skripte zum Fingerprinting sind unsichtbar in viele Webseiten eingebettet, heißt es im Support-Bereich von Mozilla. Den Fingerabdruck erstellen diese durch ein Abbild der Computer-Konfiguration. Damit werde man im Netz verfolgbar, selbst wenn man seine Cookies immer lösche.

Kryptomining wiederum ist ein Prozess, bei dem die Leistung des eigenen Computers angezapft wird, um sogenannte Kryptowährungen zu erzeugen. Das verlangsamt den Rechner.

In der neuen Firefox-Version lassen sich künftig im Privaten Modus Passwörter speichern. Nutzer können hier nun auch entscheiden, welche Erweiterungen (Add-ons) sie aktivieren oder deaktivieren wollen. Dies fragt der Browser bei der Installation eines neuen Add-ons jedes Mal ab. Standardmäßig sind Add-ons im Privaten Modus deaktiviert.

Webseiten soll das neue Firefox schneller laden, indem bestimmte Skripte Vorrang bekommen, wie Mozilla erklärt. Lange nicht genutzte Tabs sollen auf eine Art «Stand-by» gestellt werden, wenn der Browser erkennt, dass der Arbeitsspeicher des Rechners zu stark ausgelastet ist. Das soll die Leistung verbessern.

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dpa

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Veröffentlicht am:
27. 05. 2019
11:22 Uhr

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