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Diese iPhone-Funktionen sind gut versteckt

Die Welt von iOS 13 birgt viele Geheimnisse. Warum es sich lohnt, einige der versteckten Funktionen auf iPhone und iPad zu entdecken.



Apple - iPhone
Einige Funktionen im neuen iOS sind ganz schön gut versteckt und sind trotzdem spannend.   Foto: Marcio Jose Sanchez/AP/dpa

Apple lässt Interessierte bereits die 14. Version seines Betriebssystems für das iPhone und iPad ausprobieren, anderen Nutzern sind derweil längst nicht alle Funktionen von iOS 13 bekannt.

Während prominentere Features wie der Dark Mode, eine Augen- und Akkuschonende System-Darstellung mit schwarzem Hintergrund, kaum jemandem entgangen sein dürfte, gibt es eine Reihe nicht so offensichtlicher Funktionen, die trotzdem spannend sind.

Im Bereich der Medienwiedergabe etwa hat Apple bei iOS 13 mehrere nützliche Tricks eingeführt, erklärt Leo Becker vom Fachmagazin «Mac&i». Nutzer von Apple Music könnten beispielsweise den Wiedergabeverlauf ihrer Musik einsehen und erneut abspielen. Dieser finde sich in der Wiedergabeansicht in der rechten unteren Ecke.

Videoqualität einstellen und gemeinsame Musik-Wiedergabe

Wer viele Videos dreht, wird sich sicher über die Schnellauswahl der Videoqualität in der Statusleiste freuen. Zuvor musste diese umständlich in den Kameraeinstellungsmenüs angepasst werden, erklärt Becker. Doch nun könne direkt in der Kamera-App - zumindest ab der iPhone-Generation 11 - zwischen den gewünschten Dimensionen umgeschaltet werden. Auch die Bildrate ließe sich so verändern.

Besitzer von Airpods oder Beats-Kopfhörern kommen mit iOS 13 außerdem in den Genuss einer gemeinsamen Musik-Wiedergabe, erklärt Andreas Floemer vom IT-Portal «t3n». Die eigene Musik lasse sich nun an mehrere kompatible Kopfhörer senden, die mit einem Gerät verbunden werden können. Ebenfalls neu und an die Airpods gekoppelt sei die Vorlesefunktion für Textnachrichten, per Spracheingabe kann dann direkt darauf geantwortet werden.

Kinderschutz und Digitales Wohlbefinden

Das gesunde Verhältnis zur Technologie bei sich selbst und den eigenen Kindern steht im IT-Sektor derzeit weit oben auf der Agenda. Auch beim iPhone tut sich einiges in dieser Hinsicht: «Mit iOS 12 hatte Apple die Funktion Bildschirmzeit eingeführt, seit iOS 13.3 lassen sich zudem die Nutzungslimits für Chat-Apps wie Facetime, Messages, iCloud-Kontakte und dergleichen festlegen», erklärt Floemer.

Bei der Bildschirmzeit handle es sich um eine Funktion, die anzeigt, wie lange und wie oft bestimmte Apps genutzt würden. Die neuen Limits können auch für die Geräte der Kinder festgelegt werden. Hinzu komme die Möglichkeit für Eltern, die Kontaktliste des Kindes zu beschränken, erläutert Becker. Kommunikation mit Fremden kann so unterbunden oder kontrolliert werden. Zudem sind iCloud-Accounts im Familienverbund organisierbar.

Effizient mit neuen Tricks

Beim Thema Effizienz empfiehlt Becker die neuen Schnellaktionen: Jede App könne nun bestimmte Aktionen auf dem Home-Screen bereitstellen, mit denen direkt an eine bestimmte Stelle in der App gesprungen werden kann. Dadurch lassen sich die übrigen Schritte, wie das Öffnen und Navigieren der App, überspringen. Schnellaktionen sind mittlerweile auch für viele Drittanbieter-Apps verfügbar.

Einen weiteren Tipp gibt Becker für iPad-Besitzer: Unter den Bedienungshilfen finden sich viele praktische Tricks für einen reibungslosen Workflow. Zum Beispiel die aktiven Ecken, mit denen sich bestimmte Aktionen oder Funktionen auf eine der vier Ecken des Bildschirms legen lassen um schnell aktiviert werden zu können. Wer Probleme mit der Texteingabe auf dem kleinen Bildschirm hat, für den hat iOs 13 laut Becker nun auch eine Lösung ergänzt: Wenn mit drei Fingern auf das iPhone-Display getippt wird, erscheint eine kleine Toolbar zum Ausschneiden, Kopieren, Einfügen oder Widerrufen von Texteingaben.

Floemer ergänzt: Mit einem Langdruck auf die Leertaste in der digitalen Tastatur verwandle sich diese in eine Art Trackpad, mit dem der Cursor blitzschnell an eine bestimmte Textstelle bewegt werden kann. Und wer am Ende des Monats nur noch wenige Megabyte Datenvolumen übrig hat, dem legt Floemer den Low-Data-Modus im iOs 13 ans Herz. Der finde sich in den Einstellungen und erlaube es, den Datenverbrauch drastisch zu reduzieren.

© dpa-infocom, dpa:200909-99-493586/3

Veröffentlicht am:
10. 09. 2020
04:39 Uhr

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dpa

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Veröffentlicht am:
10. 09. 2020
04:39 Uhr



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