Lade Login-Box.
Sommerausklang in Südthüringen zum Digital-Abo
Topthemen: Freies Wort hilftCoronavirus in ThüringenFolgen Sie uns auf Instagram

 

Twitter testet gesprochene Tweets

Sprechen statt tippen - viele Techniknutzer haben darin längst einen Vorteil erkannt. Nun will auch Twitter Tweets als Sprachnachrichten erlauben. Zumindest testweise.



Twitter testet gesprochene Tweets
Bei Twitter können Nutzer jetzt testweise Tweets als Sprachnachrichten posten.   Foto: Martti Kainulainen/Lehtikuva/dpa

Twitter gibt Nutzern testweise die Möglichkeit, Tweets als Sprachnachrichten zu veröffentlichen. Ein gesprochener Tweet darf bis zu 140 Sekunden lang sein, spricht man länger, fängt automatisch die nächste Nachricht an.

Die Funktion wird zunächst nur in der Twitter-App für das iOS-System von Apples iPhones und iPads verfügbar sein, wie Twitter ankündigte. Alle sollen sie sich jedoch anhören können.

Twitter ging in dem Blogeintrag nicht darauf ein, wie man bei gesprochenen Tweets die Maßnahmen gegen Hassrede, Hetze oder auch gefährliche Falschinformationen umsetzen werde. Plattformen wie Facebook und Twitter sind inzwischen dazu übergegangen, die Beiträge zu scannen, um solche Inhalte zu entdecken, statt auf Nutzer-Meldungen zu warten. Zuletzt gingen sie unter anderem strikt gegen falsche Informationen rund um das Coronavirus vor, durch die Menschen zu schaden kommen könnten, sowie bei Versuchen, Bürger von Wahlen fernzuhalten.

Ein Twitter-Sprecher sagte dem Nachrichtensender CNN, man arbeite an zusätzlichen Überwachungssystemen vor einer breiteren Einführung der Funktion. Man werde die Sprach-Tweets auch nach Hinweisen von Nutzern prüfen und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
18. 06. 2020
13:29 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
CNN Facebook Gefahren Hetze Nachrichtensender Twitter
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Wrapper-Apps für soziale Netzwerke

27.08.2020

Was es mit Wrapper-Apps auf sich hat

Kaum ein Smartphone kommt ohne Facebook, Instagram und Co. aus. Doch die Apps der Netzwerke sind oft daten-, strom und speicherhungrig. Gibt es Alternativen? » mehr

Welt-Emoji-Tag

17.07.2020

Die Geburtsstunde der Emojis - Eine Spurensuche

Smileys prägen unsere Kommunikation. Doch wann ging das los? Zum Welt-Emoji-Tag ein Blick auf die Anfänge der Symbole: Der ist aber gar nicht so einfach. Und er reicht unglaublich weit zurück. » mehr

Facebook

14.11.2019

80 Prozent der gelöschten Hassrede durch Software erkannt

Facebook hat seine Software zur Erkennung von sogenannter «Hassrede» nach eignen Angaben ausgebaut. Darüber hinaus habe der Konzern viele Milliarden gefälschter Accounts gelöscht. » mehr

Gesperrte Reddit-Gruppe

30.06.2020

Reddit will Hass bekämpfen - und sperrt Pro-Trump-Gruppe

Das Online-Forum Reddit löst eine unter Trump-Anhängern beliebte Plattform auf. Jahrelang galt sie als eine Quelle von Hass und Fake News im Netz. » mehr

Logo von Facebook

23.06.2020

Online-Plattformen löschen vermehrt Hassnachrichten

2016 vereinbarten die EU-Kommission und Online-Plattformen wie Facebook, Twitter und Co., Hass-Postings schneller zu löschen. Die Absprache zeigt Wirkung, wie aktuelle Zahlen der EU-Kommission zeigen. » mehr

Facebook-Seite einer Verstorbenen

09.04.2020

Das digitale Erbe rechtzeitig regeln

Das Mail-Postfach, Bilder, Videos und Chatverläufe auf Facebook, Twitter oder Inhalte in der Cloud: Was soll mit dem digitalen Nachlass im Todesfall geschehen? Je früher man das regelt, desto besser. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
18. 06. 2020
13:29 Uhr



^