Lade Login-Box.
Topthemen: Ministerpräsidentenwahl ThüringenFreies Wort hilftFolgen Sie uns auf InstagramSport-Tabellen

 

Hass im Netz die Rote Karte zeigen

Beleidigungen, Diskriminierungen, Hetze oder extremistische Parolen sind ein Problem im Netz. Haben einzelne Nutzerinnen und Nutzer dem etwas entgegenzusetzen?



Klare Kante
Nutzerinen und Nutzer sollten sich aktiv gegen Hass und Hetze im Netz positionieren.   Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Nicht nur zuschauen, sondern handeln: Jede und jeder Einzelne hat Wege und Mittel, aktiv gegen Hass im Internet vorzugehen. Das gilt für Foren, Kommentare, soziale Netzwerke oder auch Messengergruppen. Darauf weist die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes anlässlich des Safer Internet Day hin (11. Februar).

Beleidigungen und Bedrohungen beziehen sich dabei nicht allein auf politisch andere Positionen: Oft werden Menschen auch wegen ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung angegangen, wobei hasserfüllte Äußerungen hier schnell einen Straftatbestand erfüllen können.

Entscheidend sei, dass sich Nutzerinnen und Nutzer gegen hasserfüllte Äußerungen und Kommentare wehren, erklärt die Polizei. Einschreiten und Widersprechen sei nicht nur ein wichtiges Signal an die Täter. Auch andere würden dadurch ermutigt, sich aktiv gegen Hass im Netz zu positionieren. Hassrede dürfe weder hingenommen noch ignoriert werden.

Wer mit Hassbotschaften konfrontiert wird, sollte daran denken, diese mit Screenshots oder dem Speichern von Chatverläufen zu dokumentieren, um sie später melden zu können. Das geht etwa beim Anbieter der jeweiligen Seite oder des jeweiligen Dienstes, bei der Internetbeschwerdestelle sowie der Polizei.

Strategien gegen Hass im Netz veranschaulicht die Kriminalprävention auf der Seite Zivile-Helden.de und hat weitere Informationen zum Thema auf der Seite Polizeifürdich.de zusammengetragen.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
11. 02. 2020
04:38 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Beleidigung Hass Hetze Internet Kriminalprävention Polizei Sexuelle Neigungen Straftatbestände Verbrecher und Kriminelle
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Derzeit werden falsche E-Mail-Mahnungen versendet

04.02.2020

Fake-Mails im Namen echter Anwälte

Eine Mail von einem Rechtsanwalt. Ein Abmahnschreiben. Kann das sein? Die Internetsuche ergibt: Die Kanzlei gibt es wirklich. Was nun? » mehr

Kreditkarte

17.10.2019

Internetbetrug hat viele Facetten

Mal soll man ein immenses Erbe antreten, mal einem Menschen in Not helfen: Um an Geld zu kommen, erfinden Betrüger im Internet die abenteuerlichsten Geschichten. Oder sie versprechen die große Liebe. » mehr

15 Jahre Youtube

vor 4 Stunden

Zum 15. Geburtstag ist Youtube umstritten wie nie

Seit anderthalb Jahrzehnten gibt es Youtube. Was mit einem banalen Tiervideo begann, wurde zu einem der größten Portale der Unterhaltungswelt. Doch in Zeiten von Fake News, Hetze und Filterblasen im Netz ist auch die Kri... » mehr

Internet-Nutzung

12.03.2019

Mehrzahl der Internet-Inhalte wird bei Verstößen gelöscht

Darstellungen von Gewalt und Missbrauch von Minderjährigen oder Hassrede im Netz - der Beschwerdestelle des Internetverbands eco ist 2018 die Arbeit nicht ausgegangen. Durch eine Erfolgsquote von 96,3 Prozent sehen sich ... » mehr

Facebook

14.11.2019

80 Prozent der gelöschten Hassrede durch Software erkannt

Facebook hat seine Software zur Erkennung von sogenannter «Hassrede» nach eignen Angaben ausgebaut. Darüber hinaus habe der Konzern viele Milliarden gefälschter Accounts gelöscht. » mehr

Internetbetrug

06.02.2020

Falsche Freunde betteln per Mail um Hilfe

Der Rucksack mitsamt Geld und Reisepass im Urlaub gestohlen. Und das Hotel ist noch nicht bezahlt. Bitte leih mir doch schnell etwas! Bei Mails mit solchem Inhalt sollten die Alarmglocken schrillen. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
11. 02. 2020
04:38 Uhr



^