Lade Login-Box.
Topthemen: Landtagswahl 2019Freies Wort hilftFolgen Sie uns auf InstagramSport-Tabellen

 

Fünf Tipps gegen den Schnäppchen-Wahn

Manchmal sind Black-Friday-Angebote wirklich günstig. Häufig aber auch nicht. Und wie schützt man sich angesichts der vermeintlichen Rabattschlacht vor Spontankäufen und falschen Schnäppchen?



Black-Friday
Achtung Schnäppchen, oder eben nicht? Bei Aktionszeiträumen wie dem Black Friday behält man besser einen kühlen Kopf und prüft erst einmal Angebot und Preis.   Foto: Filip Singer/epa/dpa-tmn

Ist das jetzt wirklich ein Schnäppchen oder hätte es das auch schon vor zwei Wochen zu dem Preis gegeben? Bei Rabattaktionen wie dem aktuellen Black Friday werden online unzählige technische Geräte angeboten. Was da ein guter Preis ist - und was nur als solcher beworben wird - ist nicht immer klar. Das Europäische Verbraucherschutzzentrum (EVZ) rät deswegen zur Geduld und gründlicher Recherche - und nennt ein paar Tricks gegen Spontankäufe.

1.) Vorsicht bei Werbeversprechen

Satte Rabatte von bis zu 70 Prozent werden gerne mal beworben. Diese beziehen sich in der Regel auf den vom Hersteller empfohlenen Verkaufspreis für den Handel. Diese UVP ist aber kaum ein marktüblicher Preis, erklärt das EVZ. Ob es wirklich ein Schnäppchen ist, prüft man besser noch einmal über die gängigen Preissuchmaschinen und Angebote im stationären Handel. Dort kann man durch Handeln häufig Nachlässe erhalten.

2.) Um welches Produkt handelt es sich genau?

Manch ein Rabattangebot ist auf den zweiten Blick gar nicht günstig. Oft unterscheiden sich einzelne Produkte nur durch geringe Unterschiede im Namen oder der Produktnummer. Deswegen lohnt immer ein genauer Blick in die Produktbeschreibung. Entspricht sie der angebotenen Ware? Vielleicht ist das günstige Notebook ja in Wirklichkeit eine wesentlich schwächer ausgestattete Variante mit ähnlicher Produktbezeichnung.

3.) Bedingungen gut prüfen

Was kostet der Versand? Und wie sieht es mit der Lieferzeit aus? Wer das nicht vor dem Kauf prüft, wartet nachher ewig auf seine Ware - oder ärgert sich über hohe Versandkosten.

4.) Thema Sicherheit - Achtung bei Vorkasse

Manch eine Schnäppchenbude schickt Ware nur gegen Vorkasse. Hiervor warnen die Verbraucherschützer ausdrücklich. Besser sind Händler mit etablierten Zahlungswegen wie Rechnung, Kreditkarte oder Zahlungsdienstleister wie Paydirect, ApplePay, GooglePay oder Paypal. Dadurch sinkt das Risiko, auf Betrüger hereinzufallen und am Ende ohne die Ware dazustehen.

5.) Wunschlisten anlegen

Klingt simpel, kann aber eine echte Hilfe sein. Statt spontan zu kaufen, packt man ein Produkt erst einmal auf eine Wunschliste und verschiebt den Kauf auf später. Manche Onlinehändler bieten das für das eigene Nutzerkonto an. In der Zwischenzeit schenken es einem vielleicht Freunde - entsprechende Kontoeinstellungen vorausgesetzt - oder man stellt fest, dass man das Produkt vielleicht doch nicht so dringend braucht.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
25. 11. 2019
09:37 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Handel und Vertrieb Händler Käufe Produktionsunternehmen und Zulieferer Rabatte Rabattschlachten Schutz Spontankäufe Verbraucherschützer Verkaufspreise
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Auf Schnäppchenjagd

28.11.2019

Exit-Strategie für den Shopping-Marathon

Rückwärts laufende Bestandszähler oder Sanduhren, in denen es schnell rieselt: So drängen Onlineshops gern zum Kauf. Und nur allzu leicht gibt der Käufer nach. Doch selbst dann ist guter Rat nicht teuer. » mehr

Eva Rohde

02.10.2019

So kauft man sicher und günstig im Netz ein

Im Internet einkaufen ist bequem. Doch wie findet man den besten Preis, schützt sich vor Betrügern und bekommt das bestellte Produkt möglichst schnell in die Hände? Experten haben die Antworten. » mehr

Mac Book Pro

02.10.2019

Was beim Kauf gebrauchter Macs zu beachten ist

Macs und MacBooks sind für viele Menschen die Objekte technischer Begierde schlechthin. Doch die Apple-Rechner sind oft sündhaft teuer. Wer sie deshalb gebraucht kauft, sollte genau hinschauen. » mehr

C64-Remake in Originalgröße

27.06.2019

C64-Remake in Originalgröße kommt im Dezember

In den 80er Jahren war er der heiße Traum aller Spielefans und gilt heute als Kult-Computer. Im Dezember kommt der Commodore C64 zurück, mit einer voll funktionstüchtigen Tastatur und über 60 Spielen. » mehr

Privacy-Tipps aus dem Kalender

12.11.2019

Privacy-Tipps aus dem Kalender

Datenschutz ist wichtig - aber auch so furchtbar lästig, wenn man überhaupt daran denkt. Geht das auch anders? Die Antwort lautet: ja. » mehr

Frau mit Smartphone

17.09.2019

Geldverdienen per Handy ist oft Datensammelei

Mit dem Handy kleine Aufgaben übernehmen und so Geld verdienen. Das versprechen sogenannte Microjob-Apps. Tatsächlich sammeln diese aber oft jede Menge Daten. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
25. 11. 2019
09:37 Uhr



^