Lade Login-Box.
Topthemen: Landtagswahl 2019Freies Wort hilftFolgen Sie uns auf InstagramSport-Tabellen

 

Messenger Ginlo macht dicht

Länger als zwei Jahre versuchte der Messenger Ginlo vergeblich, den Markt zu erobern - trotz Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Servern in Deutschland. Nun ist Schluss - und Nutzer müssen handeln.



Ginlo
Ginlo sollte die voll verschlüsselte Chat-Zentrale für jedermann werden - Ende des Jahres wird der Messenger jedoch eingestellt.   Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Mit einem voll auf Privatsphäre ausgerichteten Konzept ging das Start-up Brabbler Mitte 2017 an den Start: Sein neuer Messenger Ginlo sollte die voll verschlüsselte Chat-Zentrale für jedermann werden.

Noch im Frühjahr übernahm Brabbler den Messengerdienst Simsme samt Nutzern von der Deutschen Post AG. Doch jetzt ist dem Unternehmen das Geld ausgegangen, das Insolvenzverfahren eröffnet. Es sei nicht möglich gewesen, eine weitere Finanzierung zu sichern, wie Brabbler mitteilt. Ginlo werde zu Ende Dezember eingestellt.

Bis dahin soll der Dienst noch weiterlaufen, allerdings im Minimalbetrieb ohne Kundensupport. Funktionen wie die Contentchannel für Privatnutzer oder DHL-Paketbenachrichtigungen werden laut Brabbler ab sofort deaktiviert.

Nutzern, die noch Bilder, Videos oder Dateien aus Ginlo herunterladen möchten, rät Brabbler, dies gleich zu erledigen. Alle verschlüsselten Inhalte, Metadaten und personenbezogenen Daten würden spätestens Ende Dezember unwiederbringlich gelöscht.

Ginlo ist ein Anagramm von Login. Hinter Brabbler stecken die Gründer des E-Mail-Dienstes GMX.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
05. 11. 2019
17:22 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Dateien Daten und Datentechnik Deutsche Post AG Insolvenzen Insolvenzverfahren Metadaten Persönliche Daten Post und Kurierdienste Server Verschlüsselung
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Eine Frau sichert Fotos auf ihrem Computer

13.11.2019

Wer nicht schnell sichert, verliert alle Daten

Cloud-Dienste, die Onlinespeicher auf Servern bereitstellen, sind praktisch und in einem bestimmten Umfang oft sogar kostenlos. Allerdings haben Gratis-Clouds einen gravierenden Nachteil. » mehr

Google-Übernahme: So lässt sich das Fitbit-Konto löschen

08.11.2019

So lässt sich das Fitbit-Konto löschen

Fitnesstracker und Sportuhren zeichnen sehr private Daten auf, die meist nicht auf der zugehörigen Smartphone-App bleiben, sondern auch auf die Server der Anbieter wandern. Kann man denen vertrauen? » mehr

E-Mail-Postfach

06.11.2019

Falsche Bewerbungsmails mit gefährlichem Anhang

Eine Initiativbewerbung mit Foto in der Mailbox? Kann man sich doch mal anschauen, denken sich die meisten Empfänger - und sind schon in die Falle getappt. » mehr

Bilder im Browser bearbeiten

12.11.2019

Mit Web-Apps unabhängiger arbeiten

Installieren Sie noch, oder arbeiten Sie schon? Viele Programme und Dienste laufen inzwischen als Web-Apps im Browser. Was zwar praktisch ist, aber auch Nachteile mit sich bringen kann. » mehr

Privacy-Tipps aus dem Kalender

12.11.2019

Privacy-Tipps aus dem Kalender

Datenschutz ist wichtig - aber auch so furchtbar lästig, wenn man überhaupt daran denkt. Geht das auch anders? Die Antwort lautet: ja. » mehr

Datenübetragung

31.10.2019

So lassen sich Rechner und Smartphone per Bluetooth koppeln

Gerade kein USB-Kabel zur Hand, es sollen aber trotzdem Dateien zwischen Notebook und Smartphone hin- und hergeschoben werden? Kein Problem. Das geht auch drahtlos. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
05. 11. 2019
17:22 Uhr



^