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Tracking-Buttons von Facebook & Co blockieren

Wer Facebooks «Like»-Button in seine Webseite einbindet, muss darüber informieren, dass allein durch den Seitenaufruf Nutzerdaten an das soziale Netzwerk übertragen werden. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Was ist mit anderen Social-Media-Buttons?



Gefällt mir nicht
Mit der Browser-Erweiterung Privacy Badger lässt sich die Aktivität von Social-Media-Buttons kontrollieren.   Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Mit Facebooks «Gefällt mir»-Schaltflächen auf Webseiten ist es vertrackt: Damit sie aktiv werden, braucht es keinen Klick.

Es genügt das einfache Öffnen der Seite, in der die Schaltfläche eingebettet ist, damit IP-Adresse, Browser-Kennung sowie Datum und Uhrzeit des Aufrufs an Facebook gesendet werden. Das passiert ganz unabhängig davon, ob der jeweilige Nutzer überhaupt Mitglied ist. Aber das muss nicht sein.

Wer auf seinem Weg durchs Netz möglichst unbeobachtet bleiben möchte und beim Öffnen von Webseiten nicht ständig alle möglichen Einwilligungsabfragen durchlesen will, kann den «Like»-Button einfach per Browser-Erweiterung blockieren. Das erklärt die Electronic Frontier Foundation (EFF), die sich für Grundrechte im Informationszeitalter einsetzt. Dazu bietet die US-Nichtregierungsorganisation mit Europabüro in Brüssel die kostenlose Browsererweiterung Privacy Badger für Chrome, Firefox und Opera an.

Die Erweiterung blockt aber nicht nur die «Like»-Schaltfläche, sondern auch diverse andere Social-Media-Buttons und ganz grundsätzlich auch alle möglichen Werbetracker. Der Privacy Badger kann die Social-Media-Buttons aber auch durch Platzhalter ersetzen. So beginnen Datenübermittlung und Tracking erst dann, wenn man sich bewusst für die Nutzung der Buttons entscheidet und auf einen Platzhalter klickt. Die sogenannte Zwei-Klick-Lösung setzen Webseiten-Betreiber teils aber auch schon von sich aus ein.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
29. 07. 2019
16:28 Uhr

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29. 07. 2019
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