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So lässt sich im Urlaub günstig nach Hause telefonieren

Extragebühren fürs mobile Telefonieren im EU-Ausland sind schon lange Geschichte. Und ab Mittwoch (15. Mai) werden auch noch die Kosten für Gespräche von daheim in die Netze anderer EU-Länder gedeckelt. Außerhalb der EU bleibt das Smartphone aber oft ein Kostenrisiko.



Telefonieren im Urlaub
Teure Plauderei am Pool: In Ägypten etwa, hat «Finanztest» je nach Anbieter und Tarif, in der Spitze Minutenpreise von mehr als 4 Euro ermittelt.   Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn

Wer Urlaub in Indonesien macht, zahlt je nach Anbieter und Tarif bis zu 6,70 Euro pro Gesprächsminute. Und das Verschicken eines ein Megabyte großen Fotos kann in den USA mehr als 26 Euro kosten, wie die Stiftung Warentest in einem Vergleich erhoben hat («Finanztest» 6/19).

Es gibt zwar auch Provider und Tarife, die für dieses Gespräch und diese Datennutzung in den gleichen Ländern nur jeweils knapp 1 Euro verlangen - aber allein für eine Urlaubsreise wird wohl niemand seinen Mobilfunktarif wechseln.

Auch wenn die Preise für eingehende Anrufe international unter denen für ausgehende Gespräche liegt, raten die Experten davon ab, sich auf Reisen außerhalb der EU häufig anrufen zu lassen. Besser sucht man sich ein WLAN und telefoniert über eine Messenger-App. Das sei auch eine gute Lösung für Prepaid-Kunden, für die Roaming in bestimmten Ländern nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist.

Wichtig ist es den Angaben nach zudem, unmittelbar vor der Reise in Länder außerhalb der EU die Mailbox abzuschalten, weil dort eingehende Anrufe Kosten verursachen. Im gleichen Zug gelte es, sich vor der Reise bei seinem Anbieter über die Bedingungen im Zielland zu informieren - insbesondere wenn man sein Smartphone stark nutzen möchte. Die Tarif-Info-SMS, die man nach der Landung oder beim Überqueren der Grenze erhält, reiche nicht.

Beim Thema mobile Datennutzung raten die «Finanztest»-Experten schon daheim im WLAN den Smartphone-Speicher mit allem zu füllen, was man unterwegs benötigt - also etwa Offlinekarten, Musik, Videos, Serien oder Filme.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
14. 05. 2019
10:22 Uhr

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