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Bei sehr günstigen Mobilfunktarifen auf Kostenfallen achten

Ein Wechsel des Mobilfunkanbieters kann sich lohnen. Doch Angebote, die auf den ersten Blick am günstigsten erscheinen, können versteckte Kosten enthalten. Wie Verbraucher sie erkennen:



Telefonieren mit dem Smartphone
Mobilfunkrabatte halten nicht immer, was sie versprechen. Oft fällt etwa eine Anschlussgebühr an.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Im Netz bieten Provider, Händler und Vermittlungsplattformen immer wieder für kurze Zeit vergünstigte Mobilfunktarife an. Sie locken mit reduzierten Grundgebühren oder anderen Rabatten.

Doch auch wenn diese Angebote preislich attraktiv erscheinen, sollten Verbraucher vor einem Abschluss nach Angaben des Telekommunikationsportals «Teltarif.de» die Tarifdetails studieren.

Wachsamkeit gilt bei Formulierungen wie «ab 9,95 Euro». Hier müsse man mit Preissteigerungen zu bestimmten Zeitpunkten rechnen. In der Regel wird darauf im Kleingedruckten hingewiesen. Auch treten gerade bei vermeintlichen Schnäppchen weitere Kostenfallen auf: So wird zum Beispiel häufig eine Anschlussgebühr verlangt, die bei dem regulären nicht rabattierten Tarif nicht anfällt. Auch Versandkosten können die vermeintliche Ersparnis drücken.

Beim mobilen Internet sind mögliche Folgekosten im Auge zu behalten: Schnell teuer werden kann es demnach etwa, wenn die Netzverbindung nach Aufbrauchen des Inklusivvolumens nicht gedrosselt, sondern auf Megabyte-Abrechnung umgestellt wird. Auch eine Datenautomatik kann zu ungewollten Folgekosten führen.

Außerdem sollte der Tarif zum eigenen Nutzungsverhalten passen. Wichtig ist neben dem Inklusiv-Datenvolumen auch, wie hoch eigentlich die maximale Datenrate ist und ob zum Beispiel der schnelle LTE-Funk genutzt werden kann. Auch wichtig: Gibt es Netze, in die man gratis oder vergünstigt telefonieren kann?

Wer stets über die neuesten Angebote informiert sein, aber sich nicht ständig durch alle Internetseiten klicken möchte, kann aus Sicht der Experten durchaus Newsletter der Anbieter abonnieren. Damit das eigene Postfach aber nicht von den Neuigkeiten geflutet wird, empfehlen sie, dafür eine separate Adresse bei einem Freemail-Anbieter anzulegen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
03. 12. 2018
13:13 Uhr

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03. 12. 2018
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