Topthemen: Gebietsreform: Das ändert sich in SüdthüringenMobilität und EnergieFußball-Tabellen

 

Mit Sprachassistenten arbeitet jeder fünfte Internetnutzer

Sprachassistenten erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Mittlerweile nutzt jeder fünfte Verbraucher einen solchen Helfer. Die Übrigen stehen den digitalen Assistenten noch skeptisch gegenüber und nennen verschiedene Gründe.



Smartphone
In vielen Smartphones stecken Sprachassistenten wie Alexa oder Siri. Jeder fünfte Nutzer macht von ihnen Gebrauch.   Foto: Hauke-Christian Dittrich

Knapp jeder fünfte Internetnutzer hierzulande (19,7 Prozent) setzt Sprachassistenten wie Amazons Alexa oder Googles Assistant ein. Das geht aus einer Convios-Umfrage im Auftrag von GMX und Web.de hervor.

Die meisten Befragten (56,2 Prozent) nutzen die Helfer, die etwa in Smartphones oder smarten Lautsprechern stecken, aber nicht. Als Hauptgrund geben sie an, in der Nutzung keine Vorteile für sich zu sehen (44,2 Prozent). Sie fürchten zudem, dass ihre Kommunikation permanent überwacht (30,6 Prozent) oder Privates von unbefugten Dritten mitgehört oder gespeichert wird (29,7 Prozent).

Wer die Assistenten nutzt, lässt sich von ihnen insbesondere Musik vorspielen (52,3 Prozent) und Nachrichten vorlesen (40,2 Prozent). Populär sind etwa auch Funktionen wie Internetsuche (29,2 Prozent), Smart-Home-Steuerung (25,6 Prozent) oder Organisatorisches wie die Terminplanung (24,1 Prozent).

Die überwiegende Nutzung der Sprachassistenten findet daheim statt (81 Prozent). Mit den digitalen Helfern in der Öffentlichkeit zu sprechen, kommt für die Mehrheit nicht infrage: Zwei Drittel empfinden das als unhöflich (66 Prozent) und sogar als störend (70 Prozent). Im Auftrag der beiden Portale waren 1008 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt worden.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
19. 07. 2018
12:18 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Assistenten Digitaltechnik Google Internetnutzer
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Männerstimmen bei Sprachassistenten aktivieren

31.01.2019

Siri und Alexa - Warum sind Sprachassistenten weiblich?

Warum eigentlich Siri? Und warum Alexa und nicht Alexander? Die digitalen Helfer sind Frauen. Zumindest klingen sie so. Werden da wieder alte Klischees zementiert? » mehr

Sprachassistenten auf der IFA

29.08.2018

Rund jeder Achte hat einen smarten Lautsprecher

Neue Technologien setzen die Trends in der Unterhaltungselektronik. So manche digitale Sprachassistenten setzen sich dabei bemerkenswert schnell im Markt durch. Aber auch Anwendungen für erweiterte Realität gewinnen an B... » mehr

IFA 2017

28.08.2018

Lautsprecher mit Ohren als Türöffner für Amazon und Google

Der Lautsprecher hört zu: Die sprechenden Assistenten von Amazon und Google breiten sich zur anstehenden IFA auch in teurer Hifi-Technik aus. Ob es ein bleibender Trend wird, muss sich aber noch zeigen - auch angesichts ... » mehr

Sundar Pinchai

09.05.2018

Google sieht eine Zukunft mit perfekt sprechenden Computern

Ein Computer, der am Telefon nicht von einem Menschen zu unterscheiden ist, zeigt besonders eindrucksvoll Googles Stärke bei künstlicher Intelligenz. Lernende Maschinen sollen aber auch Fotos bearbeiten, E-Mails formulie... » mehr

Assistant-Knopf am Nokia 3.2

25.02.2019

Android-Telefone bekommen Knopf für Google-Assistenten

Smartphone-Marktführer Samsung hat bereits im vergangenem Jahr einen extra Knopf für seinen Assistenten Bixby eingeführt. Jetzt will Google seinen Assistenten genauso auf den Geräten platzieren. Die Marken Xiaomi und Nok... » mehr

Daten-Nachlass

vor 8 Stunden

Fürs digitale Erbe braucht es Vollmacht und Liste

Niemand denkt gern an den Tod. Aber wer zu Lebzeiten das Thema Erbe links liegen lässt, bringt später die Hinterbliebenen in Bedrängnis, insbesondere wenn es um den digitalen Nachlass geht. Denn auch digitale Verträge un... » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
19. 07. 2018
12:18 Uhr



^
Ändern Einverstanden

Diese Webseite nutzt Cookies für Funktions-, Statistik- und Werbezwecke. In unserer » Datenschutzerklärung können Sie die Cookie-Einstellungen ändern. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, klicken Sie bitte "Einverstanden".