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Aktuelle Auto-Digitalradios nerven mit Stummschaltung

Das terrestrische Digitalradio DAB+ hat in aktuellen Autoradios oftmals einen schlechten Empfang. Bei schwachem Signal schalten die Geräte dann stumm. Eine Umschaltung auf UKW-Empfang findet jedoch statt.



Ärger mit dem Autoradio
Eine Veränderung der Toleranz bei Signalfehlern in der Radiosoftware hat zur Folge, dass Digitalradios mit DAB+ trotz Signal häufig stumm schalten.   Foto: Paul Zinken

Viele Digitalradios (DAB+) in aktuellen Automodellen nerven ihre Besitzer mit Stummschaltungen. Ihr Empfang sei in den Randzonen der Sendegebiete oft schlechter als bei DAB+-Geräten, mit denen Autos noch vor zwei Jahren ausgestattet wurden, so das Telekommunikationsportal « Teltarif.de ».

Die Radios würden bei schwächerem DAB+-Signal deutlich früher und vor allem länger stumm schalten als gewohnt. Zudem sinke so auch die Möglichkeit, Programme aus benachbarten Regionen zu empfangen.

Die Experten führen diese «Verschlimmbesserung» darauf zurück, dass die Toleranz bei Signalfehlern in der Radiosoftware verändert wurde. Während der Stummschaltungen deute ein durchgestrichenes Notensymbol im Radiodisplay darauf hin, dass die «Funkstille» gewollt ist, obwohl noch ein Signal empfangen wird. Immerhin werde nahezu unmerklich auf analogen UKW-Empfang umgeschaltet, wenn ein Programm digital nicht mehr empfangbar, analog aber weiter verfügbar ist.

Eine ähnliche Stummschaltung habe es schon in den 80er-Jahren beim UKW-Radio gegeben, um Störgeräusche zu vermeiden. Allerdings hätten die Empfänger damals eine Mute-Taste gehabt, mit deren Hilfe der Hörer entscheiden konnte, ob er die Stummschaltung nutzen wollte.

So eine Taste gebe es bei den aktuellen DAB+-Autoradios nicht. Nur Entwickler könnten die Stummschaltung offenbar kurzfristig in einem versteckten Menü der Radiosoftware ausschalten. Insofern bestehe die Hoffnung, dass die Autohersteller oder ihre Zulieferer die offenbar softwarebedingte künstliche Verschlechterung des Empfangs auch per Software-Update wieder beheben.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
18. 07. 2018
13:09 Uhr

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18. 07. 2018
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