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Polizei warnt vor Online-Betrug rund um die Fußball-WM

Fußball-Weltmeisterschaft bedeutet ausgelassene Stimmung und Fanfieber. Allerdings wittern Online-Betrüger ihre Chance, mit der Großveranstaltung Geld zu verdienen. Wie sich Verbraucher schützen können, verrät die Polizei.



Computerkriminalität
Fußball-Fans sollten während der WM nur auf offiziellen Webseiten Tickets kaufen, Spiele streamen oder an Gewinnspielen teilnehmen, damit sie nicht in die Fänge von Betrügern geraten.   Foto: Jochen Lübke/Symbolbild

Großereignisse wie die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft rufen auch Betrüger auf den Plan. Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor möglichen Online-Gaunereien mit Gewinnspielen, angeblichen Ticketverkäufen und schädlicher Software. Ein Überblick:

- Gewinnspiele: Bei Online-Gewinnspielen rund um die WM gilt Vorsicht. Nach Erfahrung des LKA machen Betrüger - gern auch im Namen bekannter Marken wie Amazon, Lidl oder Mediamarkt - so Jagd auf Adressen. Zu gewinnen gibt es nichts, dafür hinterher reichlich Spam. Im Zweifel sollten Interessenten zunächst bei der vermeintlichen Quelle nachfragen oder auf den Internetseiten der Unternehmen nachsehen, ob bereits vor betrügerischen Gewinnspielen gewarnt wird.

- Ticketshops: Vorsicht gilt auch bei vermeintlichen Ticket-Schnäppchen. Der Verkauf der WM-Eintrittskarten ist streng reglementiert und nur an offizieller Stelle möglich. Andere Angebote könnten illegal oder betrügerisch sein.

- Schadsoftware: Zur WM 2014 versteckten Kriminelle eine schädliche Software in einem Spielplan, den Fußball-Fans herunterladen konnten. Wer so etwas installiert, schädigt seinen Computer oder legt schlimmstenfalls seinen Arbeitsplatz lahm. Das LKA rät deshalb zur erhöhten Wachsamkeit bei Downloads und beim Öffnen von E-Mail-Anhängen.

- Streaming: Was bei Downloads gilt, betrifft auch das Streaming von Fußball-Spielen. Hier sollten Fans auf offizielle Webseiten von Fernsehsendern und die Mediatheken setzen. Dubiose Anbieter bergen die Gefahr, sich zum Beispiel über manipulierte Werbeanzeigen ungewollt schädliche Software auf den Rechner zu holen.

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dpa

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Veröffentlicht am:
04. 06. 2018
14:37 Uhr

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