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Surftipp: Wertvoller Helfer für Transkriptionen

Wer ein Video oder eine Veranstaltung verschriftlichen will oder muss, kann sich helfen lassen: Ein Onlinedienste bietet praktische Werkzeuge an.



«otranscribe.com»
Die Web-Anwendung «oTranscribe» erleichtert es, gesprochenes Wort in Textform zu bringen. Screenshot: otranscribe.com/dpa-infocom   Foto: dpa

Untertitel für ein Video oder den Mitschnitt einer Vorlesung verschriftlichen: Wer so genannte Transkriptionen erstellen möchte, hat eine echte Fleißarbeit vor sich.

Bis das gesprochene Wort vollständig auf Papier steht, muss man sehr oft zwischen Player und Textverarbeitung hin und her schalten. Nervig! Die kostenlose Web-Anwendung oTranscribe nimmt einem diese Arbeit nicht ab, macht sie aber erheblich einfacher, weil sie Player und Textverarbeitung geschickt kombiniert:

Der Nutzer lädt eine Video- oder Audio-Datei ins Programm, das in einem kleinen Fenster angezeigt wird. Mit der ESC-Taste startet und pausiert der Nutzer die Wiedergabe, mit F3 und F4 lässt er das Video langsamer oder schneller ablaufen, mit F1 und F2 spult er vor und zurück. Diese Tastenkombinationen ermöglichen dem Nutzer eine schnellere Transkription, weil er die Hände nicht von der Tastatur nehmen muss.

Den meisten Raum der Benutzeroberfläche nimmt die Textverarbeitung ein, die zudem rudimentäre Funktionen wie Fett- und Kursivschrift unterstützt - auf Wunsch ebenfalls per Tastenkombination nutzbar. Per Strg+J lässt sich jederzeit ein Zeitstempel für die aktuelle Position in der Video-/Audio-Datei einfügen.

Die Transkription wird automatisch im Browser gespeichert. Die Backup-Funktion erlaubt zudem, ältere Versionen wiederherzustellen. Nach getaner Arbeit lässt sich der Text herunterladen oder in Google Drive speichern. Auch der Import ist möglich, um an einer Transkription weiterzuarbeiten.

Laut oTranscribe werden die Daten des Nutzers - weder die Video-/Audio-Dateien noch die Texte - nicht auf dem Server des Anbieters gespeichert. Alle Funktionen sowie Speichervorgänge sollen lokal im Browser und damit nur auf dem Computer des Anwenders ablaufen.

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dpa

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Veröffentlicht am:
25. 12. 2017
04:12 Uhr

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