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Trends von der IFA: Die Geräte werden smarter

Die Elektronikmesse IFA hat ihre Türen geöffnet. Wer hier durch die Hallen schlendert, kann sich einen Eindruck von den aktuellen Technologietrends verschaffen. Diese fünf stehen jedoch im Vordergrund.



VR-Brille mit Microsoft-Technologie
VR-Geräte sind schon länger ein Trend. Auf der diesjährigen IFA präsentiert Microsoft zusammen mit seinen Hardware-Partnern neue VR-Brillen. Das ist ein Modell von Lenovo.   Foto: Lenovo/dpa-tmn

Sechs Tage lang dreht sich auf der Elektronikmesse IFA alles um Technologietrends. Einige von ihnen werden aber schon seit längerer Zeit beschworen. Eine Auswahl:

VERNETZTE SPRACH-ASSISTENTEN - Amazon, Google und Microsoft, die schon vor Jahren leistungsstarke Sprach-Assistenzsysteme für ihre eigenen Produkte entwickelt haben, lizenzieren seit einigen Monaten ihre Dienste auf breiter Front. Auf der IFA sind nun die Ergebnisse zu sehen. Auf vielen Ständen gehorchen Lautsprecher, Fernseher und Haushaltsgeräte auf Amazon Alexa, den Google Assistant oder Microsoft Cortana. Nur Apple spielt hier nicht mit. Siri gibt es nur auf den Geräten mit einem Apfel-Logo.

VIRTUAL REALITY - VR-Geräte sind schon seit Jahren ein Hype-Thema. Allerdings haben sich bislang nur vergleichsweise wenige User eine VR-Brille zugelegt, auch weil die Systeme von Oculus oder HTC zusammen mit den notwendigen High-End-Rechner vergleichsweise teuer sind. Microsoft präsentiert auf der IFA zusammen mit fünf Hardware-Partnern unter dem etwas verwirrenden Titel «Windows Mixed Reality» neue VR-Brillen, die nicht soviel kosten und auch nicht so teuere PCs voraussetzen, aber in ersten Tests eine ganz gute Figur abgeben.

SMARTE KAMERAS - Das Internet der Dinge für den Hausgebrauch will auf der IFA das junge Start-up Smartfrog aus Deutschland auf den Weg bringen. Als erstes Produkt zeigt das Unternehmen in Berlin seine smarte Kamera, die in fünf Minuten einsatzbereit sein soll. Ein monatlich kündbares Abo soll die Einstiegs-Schwelle für die Kunden möglichst gering halten. Smartfrog bietet eine Verschlüsselung und die Speicherung der Aufnahmen in der Cloud. Über eine App kann der Nutzer auch von unterwegs einen Blick ins eigene Heim werfen und wird bei ungewöhnlichen Ereignissen benachrichtigt. Der Markt für solche Kameras ist noch vergleichsweise jung. Auch der israelische Anbieter Canary, einer der Pioniere in dem Bereich, oder Bosch aus Deutschland sind mit ihren smarten Kameras auf der IFA vertreten.

SMARTE UHREN - So genannte Wearables, am Körper getragene Geräte mit Computer-Funktionen, galten schon einmal als «nächstes großes Ding» in der Unterhaltungselektronik. Doch es gab bislang zu wenig Anwendungen, die einen echten Zusatznutzen für den Verbraucher abgegeben hätten, monierten Marktbeobachter. Frischen Wind in das - immer noch wachsende - Segment will Samsung mit neuen Geräten bringen, die der Konzern auf der IFA vorgestellt hat. Sie warten etwa mit Schritt- und Kalorienzähler, einem persönlichen Fitness-Coach oder einer App für das Schwimmtraining auf. In Berlin werben auch Anbieter wie Acer, Fossil oder Fitbit mit neuen Geräten um die Kunden. Auch der Marktführer Apple wird vermutlich in absehbarer Zeit eine neue Apple Watch vorstellen.

VERSTECKTE FERNSEHER - Ultraflache Bildschirme oder Fernseher, die gar nicht als solche wahrgenommen werden, liegen im Trend. Samsung präsentiert in Berlin mit «The Frame» ein Gerät, das sich im Off-Modus ein Kunstwerk an der Wand verwandelt. Statt als schwarze Fläche den Raum zu dominieren, zeigt es Kunstwerke oder Fotografien, die aus über hundert Motiven ausgewählt werden können.

Ein Prototyp von Panasonic vollzieht die Camouflage komplett: Das Gerät zeigt sich als transparente Fläche, etwa als eine in den Wohnzimmerschrank integrierte Glasscheibe. Auf Knopfdruck wird daraus ein OLED-TV, das das Fernsehbild in Ultra-HD-Auflösung wiedergibt. Wenn es nach den Wünschen von Panasonic geht, soll die intelligente Glasscheibe künftig an einer Vielzahl von Orten im öffentlichen Raum zu sehen sein, etwa als interaktive Werbeflächen. Wann das Gerät marktreif ist, ist noch offen.

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dpa

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Veröffentlicht am:
01. 09. 2017
11:25 Uhr

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01. 09. 2017
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