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Toyota Yaris: Breiter, flacher und sparsamer

Noch vor der offiziellen Präsentation auf der Tokio Motor Show hat Toyota schon mal das Tuch vom neuen Yaris gezogen. Die vierte Generation des Kompakt-Modells gibt sich ausgesprochen athletisch und soll den Vorgänger an Dynamik und Fahrspaß deutlich übertreffen.



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Gleichzeitig stemmt sich der Yaris dem Trend entgegen, dass Autos immer größer werden. Bei gleicher Außenlänge von 3,95 Metern duckt er sich gegenüber dem Vorgänger sogar vier Zentimeter tiefer, lediglich Breite und Radstand sind um je fünf Zentimeter gewachsen.

Als erstes Kompaktmodell von Toyota baut der Yaris auf der neuen GA-B-Plattform auf. Sie ermöglicht eine flachere Motorhaube sowie eine tiefere und nach hinten gerückte Sitzposition. Das alles dient nicht nur dem Komfort, sondern auch der Agilität. So verspricht Toyota ein deutlich besseres Handling, weil die Federn zwar weicher, die Karosserie aber wesentlich steifer geworden ist.

Vorne wie hinten sitzt es sich höchst kommod. Alle Fahr-Informationen zeigen sich auf vernetzten Bildschirmen – Touchscreen, TFT-Cockpit sowie einem optionalen Head-up-Display. Auch bei den Sicherheitssystemen hat Toyota noch einmal aufgerüstet. Als erstes Kompaktfahrzeug besitzt der Yaris einen zentralen Airbag zwischen den vorderen Insassen, der die Sicherheit bei einem Seitenaufprall verbessert.

Vorschub leistet ein 1,5-Liter-Saugmotor der neuesten Generation, unterstützt von einem um 25 Prozent leichteren Lithium-Ionen-Akku und einer nun von zwei Seiten gekühlten Steuereinheit. Die Leistung des Dreizylinders geben die Japaner offiziell noch nicht bekannt, sie dürfte aber um 115 PS liegen. Bei Verbrauch und Emissionen indes verspricht Toyota einen Rückgang um mehr als 20 Prozent. Und: Bis Tempo 130 soll abgasfreies Fahren im Segelbetrieb möglich sein.

Besonders in der City kann Toyotas Jüngster seine Umwelt-Stärken ausspielen. Tests in Städten wie Rom, Paris und Darmstadt haben Überraschendes offenbart. Bis zu 80 Prozent der Fahrzeit konnte der Yaris im Schnitt überall ohne lokale Emissionen zurücklegen. Als weitere Motorisierungen sind ein 1,0-Liter-Aggregat sowie ein 1,5-Liter ohne Akku-Unterstützung geplant. Preise stehen noch nicht fest.

Autor

Wolfgang Plank

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Veröffentlicht am:
17. 10. 2019
20:15 Uhr

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17. 10. 2019
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