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Toyota Proace City: Sitz komm’ raus

Neben dem rustikalen Pick-up Hilux und dem Proace Mittelklasse-Transporter zielt der Proace City auf Fans des Hochdach-Kombis.



Toyota Proace City   » zu den Bildern

Der Countdown läuft: Ab 25. April zündet Toyota die nächste Stufe seines Raum-Programms. Neben dem rustikalen Pick-up Hilux und dem Proace Mittelklasse-Transporter zielt der Proace City auf Fans des Hochdach-Kombis. Als da wären: Lieferanten, Handwerker oder auch die ganz normale Familie. Und weil bei diesem Publikum die Ansprüche unterschiedlicher kaum sein können, ist das Platz-Konzert mit zwei Längen entsprechend vielstimmig.

Je nach Bedarf kommt der Proace City mit 4,40 oder 4,75 Metern. Als gewerblicher Kastenwagen – aber eben auch als "Verso" in der Velour-Version. In letzterem finden – selbst in der Kurzversion – bis zu sieben Personen Platz. Und doch steht da eben kein Transporter, in dem man auch sitzen kann, sondern ein Pkw, der höchst komfortabel Last und Leute aufnimmt. Besonders pfiffig: Beifahrersitz plus die drei Isofix-fähigen Plätze dahinter lassen sich bei Bedarf flach im Boden versenken.

Hinter der üblichen Bestuhlung packt der Proace City Verso 600 Liter weg (lang: 850). Umgeklappt sind’s 2,1 Kubikmeter (lang: 2,7). Und: Es gibt mehr als zwei Dutzend Möglichkeiten zum Verstauen. Die einfallsreichste: eine mittig unter dem Dach längs laufende Ablage. Trotzdem – oder gerade deshalb – sollte man sich gut merken, was man wo deponiert hat…

Wer von der Toyota-Nase abgesehen die eine oder andere Ähnlichkeit mit Citroën Berlingo, Peugeot Partner oder Opel Combo entdeckt, liegt nicht verkehrt. Der Proace City entstammt – wie schon die größeren Brüder im Busse – einem Gemeinschaftsprojekt mit dem PSA-Konzern. Und auch hier arbeiten hinter fernöstlicher Front französische Motoren.

Kerzengezündet steht ein 1,2-Liter-Dreizylinder im Angebot – mit ordentlichen 110 PS und Sechs-Gang-Schaltung oder mit deutlich spritzigeren 130 PS und einer wunderbar sanft sortierenden Acht-Stufen-Automatik. Wer auf Diesel schwört – hier warten (zum Glück nur für die Kurzversion) magere 102 PS mit Fünf-Gang-Getriebe sowie eine ebenfalls 130 PS starke Version mit einem Räderpaar mehr oder auf Wunsch selbst schaltend.

Innerorts kommt man mit den kleinen Triebwerken durchaus gut voran, wer jedoch öfters zügig fährt oder gerne mal mit voller Hütte, sollte sich weiter oben orientieren. Schließlich sind leer gut 1,4 Tonnen zu bewegen. Damit auch abseits des Asphalts nichts schieffährt, lässt sich optional eine Traktionskontrolle an Bord nehmen.

Schon ab Werk hält der Proace City Verso die Spur, erkennt Fußgänger und bremst bei Gefahr. Darüber hinaus ist allerlei Annehmliches im Angebot wie etwa Rückfahrkamera, Abstandstempomat, Parkassistent sowie seitliche Sensoren, die warnen, bevor man sich hässliche Dellen in die Flanke fährt.

Man sitzt kommod und mit viel Platz, kann sich auf Wunsch Rücken und Hände wärmen und sogar von einem Head-up-Display leiten lassen. Das Fahrwerk zeigt sich erfreulich wankstabil, auch an der Lenkung gibt es nichts zu mäkeln.

Die großen Schiebetüren öffnen sich bei 20 660 Euro, wer’s zügig und schick haben will, sollte mit 25 000 Euro kalkulieren, und für Automatik-Betrieb ruft Toyota ab 30 250 Euro auf. Die XL-Version kostet jeweils rund 1400 Euro mehr – nur in der Top-Ausstattung "Executive" ist sie sogar billiger. Einfacher Grund: Bei langem Radstand gibt’s keine Überkopfverglasung.

Autor

Wolfgang Plank

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Veröffentlicht am:
17. 04. 2020
12:15 Uhr

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17. 04. 2020
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