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Opel Combo: Macht Sitz – macht Platz

Er ist der Malocher im Opel-Werk. Freund all derer, die ordentlich was zu packen haben. Seit 1986 schon firmiert er unter dem Namen Combo. Nun soll der Opel Combo 2018 auch in fünfter Generation für viel Raum sorgen – aber eben auch für eine gute Zeit.



Opel Combo 2018: Macht Sitz – macht Platz   » zu den Bildern

Denn erstmals haben sie im Zeichen des Blitzes nicht Vorhandenes umgebaut, sondern von Beginn an bewusst geplant. Und darum steht da kein Transporter, in dem man auch sitzen kann, sondern ein Pkw, der höchst komfortabel Last und Leute aufnimmt.

Der Combo Life ist das dritte gemeinsame Modell mit PSA und stammt aus der Zeit, als die Verbindung noch keine Ehe war, aber eben schon eine kluge Liaison. Denn mit Citroën Berlingo und Peugeot Partner sind die Franzosen traditionell weit vorne im Segment der Hochraum-Kombis.

Vor allem in Sachen Sicherheit will der Combo punkten. Und genau dieser Bereich war es auch, bei dem sich die deutschen Partner am Ende durchgesetzt haben. Wohl nicht ohne Grund hat der PSA-Konzern dem Opel Engineering Center in Rüsselsheim vor kurzem die weltweite Verantwortung für die Entwicklung leichter Nutzfahrzeuge übertragen.

Schon ab Werk hält der Combo die Spur, erkennt Fußgänger und bremst bei Gefahr. Darüber hinaus ist allerlei Annehmliches im Angebot wie etwa Rückfahrkamera, Abstandstempomat, Parkassistent sowie seitliche Sensoren, die warnen, bevor man sich hässliche Dellen in die Flanke fährt.

So sitzt man da kommod und mit viel Platz, kann sich auf Wunsch Rücken und Hände wärmen und von einem Head-up-Display leiten lassen. Das Fahrwerk zeigt sich erfreulich wankstabil, auch an der präzisen Lenkung gibt es nichts zu mäkeln. Und mit dem Top-Infontainment-System samt Acht-Zoll-Touchscreen und Sprachsteuerung kann der Combo sogar E-Mails vorlesen.

Unter der Haube schlagen französische Herzen. Für Vielfahrer 1,5-Liter-Turbodiesel neuester Norm mit 76, 102 und 130 PS, wobei letzterer nicht nur mit Abstand am schönsten agiert, sondern auch Voraussetzung für die höchst angenehme und in diesem Segment einzigartige Acht-Stufen-Automatik ist. Der 1,2-Liter-Benziner wartet zum Combo-Start am 29. September mit 110 PS und Sechs-Gang-Getriebe auf, im nächsten Jahr reicht Opel noch eine Variante mit 130 PS nach. Die ist durchaus bedenkenswert – schließlich sind schon leer gut 1,4 Tonnen zu bewegen.

Je nach Bedarf kommt der Combo mit zwei Radständen und Längen (4,40 und 4,75 Meter). Beide Versionen lassen sich optional zum Siebensitzer umbauen. Pfiffige Details: Entscheidet man sich für den flachlegbaren Beifahrersitz, lässt sich Sperriges bis 2,70 Meter (Langversion: 3,05 Meter) verstauen. Und das Glas der Heckklappe kann man extra öffnen.

Vor allem aber haben sie bei Opel Familien im Blick. Drei Isofix-Sitze fasst die Rückbank, ein vierter kann vorne montiert werden. Hinter der üblichen Bestuhlung packt der Combo 600 Liter weg (lang: 850). Umgeklappt sind’s 2,1 Kubikmeter (lang: 2,7). Und: Es gibt mehr als zwei Dutzend Möglichkeiten zum Verstauen. Die einfallsreichste: eine mittig unter dem Dach längs laufende Ablage. Trotzdem – oder gerade deshalb – sollte man sich gut merken, was man wo deponiert hat…

Die großen Schiebetüren öffnen sich schon bei 19 995 Euro, wer’s gemütlich haben will, sollte mit 25 000 Euro kalkulieren, und für Automatik-Betrieb ruft Opel 29 250 Euro auf. Die XL-Versionen sind jeweils 1450 Euro teurer – dafür gibt’s aber richtig viel Auto fürs Geld.

Autor

Wolfgang Plank

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Veröffentlicht am:
30. 08. 2018
21:14 Uhr

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30. 08. 2018
21:14 Uhr



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