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Nissan X-Trail: Feinschliff für den Welt-Bestseller

Schon mit der dritten Generation 2014 hat Nissan den ersten Schritt getan und seinen Welt-Bestseller X-Trail neu modelliert: vom kantigen Offroader zum vielseitigeren Crossover. Nun gilt es innerhalb der Marke eine Grenze zu ziehen. Während der Qashqai eher in der Stadt bewegen soll, darf der X-Trail vorrangig mit der größeren Familie rollen. Gerne auch, wenn es aufs Land und Richtung Abenteuer geht.



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Und weil jeder beherzte Schritt auch einer weg von dem sein könnte, was allein 2016 rund 770000 Kunden schätzen gelernt haben, ist die Pflege zart ausgefallen. Das kann man mutlos nennen. Oder klug. Schließlich ist der X-Trail – inklusive des baugleichen Rogue (USA) – das beliebteste SUV der Welt. Da ist Verlässlichkeit ein Wert an sich.

Die neue Front betont mit hohen Radhäusern, 18-Zöllern und geänderten Tagfahrlichtern den wuchtigen Auftritt. In der Länge hat der X-Trail um fünf Zentimeter auf 4,69 Meter zugelegt. Im Fünfsitzer wächst damit das Gepäckabteil auf 565 Liter, mit flachgelegter Rückbank packt er gar zwei Kubikmeter weg. Und die elektrische Heckklappe lässt sich auf Wunsch jetzt auch per Fußschwenk öffnen.

Vorne wie hinten thront man im X-Trail mit üppig Platz, gut abgeschirmt von Wind- und Fahrgeräuschen, und dank des abgeflachten Lenkrads fallen Ein- und Ausstieg leicht. Komfortabler Zugang gilt auch für die dritte Reihe (800 Euro Aufpreis). Immerhin entfallen 40 Prozent aller Verkäufe in Europa auf die siebensitzige Variante.

In Sachen Vortrieb setzt Nissan auf Bewährtes. Der Zwei-Liter-Diesel mit 177 PS bewegt die rund 1,7 Tonnen souverän. Nicht ohne Grund ordern ihn 60 Prozent der Kunden samt Allrad und Automatik. Der 1,6-Liter (130 PS) ist aber eine ordentliche Alternative und auch mit zwei getriebenen Achsen zu haben. Der 1,6-Liter-Benziner (163 PS) macht seinen Job ebenfalls gut, verfügt aber nur über Schaltgetriebe und Frontantrieb.

Das Fahrwerk verrichtet seine Arbeit unaufgeregt und meistert sowohl flotten Asphalt wie holprige Feldwege. Das geht nicht ohne Kompromisse, doch die Dämpfer halten den X-Trail auch in zügigen Kurven ordentlich im Lot. Einzig die Lenkung wirkt um die Null-Stellung herum etwas gefühllos.

Der X-Trail bremst auch für Fußgänger. Je nach Ausstattung hält er zudem Tempo und Spur, sieht Verkehrszeichen, späht in den Querverkehr und parkt. Wer’s autonom mag, muss bis 2018 warten. Dann kann der X-Trail bei Kolonnenverkehr und im Stau übernehmen.

Die Preise beginnen bei moderaten 25 440 Euro. Für den großen Diesel mit Allrad und Automatik ruft Nissan aber schon ab 36 950 Euro auf.

Autor

Wolfgang Plank

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Veröffentlicht am:
09. 11. 2017
18:45 Uhr

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