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Mitsubishi AS : Klare Kante – und wieder mit Allrad

Es ist ein Markt, auf dem es brummt: Alles, was nach Gelände aussieht, verkauft sich bestens. Hauptsache Bodenfreiheit und erhöht sitzen - egal, in welcher Klasse. Haben sie sich bei Mitsubishi auch gedacht. Vor zwei Jahren schlossen die Japaner mit dem Eclipse Cross die Lücke zwischen dem großen Outlander und dem kleinen ASX - jetzt wird das Einstiegsmodell erneut aufgehübscht.



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Anders als beim ersten Mal kann man die erneute Frischzellenkur auf den ersten Blick sehen. Der 4,37 lange ASX kommt wie die Brüder mit wuchtiger Front "Dynamic-Shield", LED-Licht, 19 Zentimeter Bodenfreiheit und kantigerem Heck. Die Botschaft: Hier macht einer nicht nur auf Show. Auch weil es, anders als bei vielen Lifestyle-Hochbeinern, auf Wunsch wieder zwei getriebene Achsen gibt. In guter Tradition. Wurden doch im Zeichen der drei Diamanten schon Geländegänger feilgeboten, als Sport-Nützlinge längst kein Trend waren.

Auch innen hat sich was getan: Das Cockpit mit Acht-Zoll-Display wirkt gefälliger, ein neues Infotainment-System ist ebenfalls an Bord und den Dachhimmel gibt es in Schwarz. Geblieben sind das Platzangebot mit vorne viel und hinten ausreichend Raum sowie das angenehm austarierte Fahrwerk. Die Lenkung indes dürfte um die Mittelstellung herum deutlich präziser reagieren.

Die Entscheidung in Sachen Motor fällt leicht – es gibt nämlich nur einen. Immerhin hat Mitsubishi den alten 1,6-Liter ausgemustert und durch einen Zwei-Liter mit 150 PS ersetzt. Der erledigt seinen Job höchst ordentlich. Schließlich sind bis zu 1,6 Tonnen in Schwung zu bringen, aber für kecke Spurts ist der ASX ohnehin nicht gedacht. Wer auf elektrische Unterstützung wartet, muss sich bis zum Nachfolger gedulden.

Ein bisschen gespart haben die Japaner am Räderwerk. Die serienmäßige Handschaltung, muss nämlich mit fünf Gängen auskommen. Da ist der Drehzahlsprung nicht immer optimal. Überraschend gut arbeitet dagegen die eigentlich als Spaßbremse verschriene Glieder-Automatik, weil ihr die Ingenieure sechs Stufen an die Kette gelegt haben, so dass Drehzahl tatsächlich in Vortrieb übergeht. Gibt’s auf Wunsch für 1500 Euro, bei Allradantrieb gehört sie mit dazu.

Der Einstieg beginnt bei 20 990 Euro. LED-Scheinwerfer, Regensensor, Klimaanlage und elektrisch beheiz- und verstellbare Außenspiegel sind da schon mit dabei. Wer zwei getriebene Achsen möchte, muss mindestens 28 890 Euro anlegen und für "ASX mit allem" ruft Mitsubishi ab 32 890 Euro auf. Vorteil für Frühentschlossene: Bis Ende des Jahres gibt’s 3000 Euro Nachlass.

Autor

Wolfgang Plank

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Veröffentlicht am:
31. 10. 2019
18:15 Uhr

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31. 10. 2019
18:15 Uhr



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