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Honda e: Zurück in die Zukunft mit Ur-Civic-Charme

Ganz neu ist die Vision nicht: Schon früh gab es bei Honda die Idee vom kleinen, wendigen Kompaktwagen. Mit dem Ur-Civic gelang den Japanern dereinst ein Coup. Heute - 45 Jahre nach dessen Präsentation - inspiriert exakt der erneut einen Aufbruch. Und weil der Honda e rein elektrisch fährt, ist der weniger als vier Meter kurze Fünftürer so etwas wie ein rollendes Zurück in eine im Wortsinn spannende Zukunft.



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Noch ist der Wagen ein Prototyp. Entsprechend behutsam gehen alle mit ihm um. Behandschuhte Finger öffnen die versenkten Türgriffe. Und dort zeigt sich: Nicht bloß C-Säule und Scheinwerfer erinnern an den Urahn – auch das Zwei-Speichen-Lenkrad und die Holz-Applikationen.

Unter der aerodynamisch optimierten Hülle steckt moderne Technik einer völlig neuen Plattform: langer Radstand, kurze Überhänge, die 36-kWh-Batterie schwerpunktgünstig zwischen den Achsen. Mindestens 200 Kilometer weit soll sie den Honda e bringen. Der Anschluss für den Stecker thront mittig in der Haube, Leuchten unter der gläsernen Abdeckung signalisieren den Ladezustand.

Der größte Clou aber ist die Wendigkeit. Honda setzt auf Heckantrieb, was optimaler Beschleunigung guttut. Vor allem aber entfallen Gelenkwellen an den Vorderrädern, was die Entwickler zu mehr Lenkeinschlag nutzen. Der Wendekreis des Stadtflitzers soll bei gerade mal 8,60 Meter liegen.

Platz für Passagiere ist reichlich. Selbst hinten geht es kommod zu. Für Gepäck indes ist der Raum nicht allzu üppig. Auch weil es unter der Fronthaube kein Staufach gibt. Dafür wartet der Honda e mit einem Display aus zwei Bildschirmen auf, kann teilautonom fahren – und in der Endausbaustufe vermutlich auf Knopfdruck einparken. Schon zum Start im Frühjahr 2020 fix: Statt der Außenspiegel eröffnen Linsen den Blick nach hinten und auch der Innenspiegel lässt sich in den Kamera-Modus schalten.

Ein Wermutstropfen allerdings könnte der Preis sein. Nicht unter 30 000 Euro hört man offiziell. Realistisch dürften 35 000 Euro sein. Da muss einem das Herz schon sehr aufgehen, damit es der Geldbeutel gleichermaßen tut.

Autor

Wolfgang Plank

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Veröffentlicht am:
21. 06. 2019
15:00 Uhr

Aktualisiert am:
24. 06. 2019
17:17 Uhr

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15:00 Uhr

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24. 06. 2019
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