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Akku-Mokka: Die Zukunft von Opel im Visier

Er ist das Auto für Opel. Nicht bei den Stückzahlen, da führt der Corsa uneinholbar - in Sachen Image jedoch fährt der neue Mokka vorneweg.



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Gleichsam als Markenbotschafter. Und ganz besonders natürlich jene Version, die den Blitz nicht bloß im Logo trägt. Am Stammsitz in Rüsselsheim war diese Woche Premiere.

Richtig schick ist sie geworden, die zweite Generation – mit 4,15 Metern 13 Zentimeter kürzer als die erste Baureihe, flacher und 120 Kilo leichter. Und: Als erstes Modell trägt der Mokka das künftige Markengesicht. Wie bei einem Helm legt sich ein schützendes Visier – "Vizor" genannt – über die Frontpartie, in das Grill, LED-Leuchten und Markenlogo integriert sind. Das erinnert stark an den ersten Opel Manta.

Klare Linien auch im Innenraum. Das "Pure Panel" vereint zwei Displays zu einem digitalen Cockpit im Breitwand-Format und wirkt doch an keiner Stelle überfrachtet. Lobenswert: Wichtige Funktionen lassen sich über Bedientasten steuern – ohne Abstieg in Untermenüs.

Für Vortrieb sorgen zwei Benziner (100 und 130 PS), ein Diesel (110 PS) – und eben die Hochspannungs-Variante. Mit 136 PS ist der Mokka-e damit nicht nur Familien-Kraftprotz – er hat auch das modernste Konzept. Bis zu 324 Kilometer (WLTP) sind rein elektrisch möglich, das maximale Tempo liegt bei 150. Und: Der 50-kWh-Akku verschwindet tief im Unterboden, so dass zu den Verbrenner-Modellen kein Platz verloren geht. Einzig auf eine Anhängerkupplung muss man verzichten.

Laden kann der Mokka-e dreiphasig mit 11 kW, an einer Power-Säule lassen sich 80 Prozent Vorrat in 30 Minuten zapfen, und für acht Jahre (bis 160 000 Kilometer) garantiert Opel 70 Prozent der Batterie-Kapazität. Bereits ab Werk halten alle Mokkas Tempo und Spur, erkennen Fußgänger und Verkehrszeichen – und im Notfall werfen sie den Anker. Optional sind weitere Assistenten im Angebot.

Los geht’s bei 19 990 Euro mit dem kleinen Benziner, für den Akku-Mokka ruft Opel ab 32 990 Euro auf – abzüglich staatlicher Förderung bleiben unterm Strich aber nur mehr 23 420 Euro. Bei so wenig Differenz wird die Luft im Brennraum langsam dünn.

Autor

Wolfgang Plank

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Veröffentlicht am:
26. 09. 2020
11:15 Uhr

Aktualisiert am:
28. 09. 2020
11:42 Uhr

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26. 09. 2020
11:15 Uhr

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28. 09. 2020
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