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Das sind die Neuheiten von der Eurobike

Auf der Eurobike dreht sich alles ums Fahrrad - egal mit E-Motor oder ohne. Doch auch viele andere Neuheiten zeigen sich in Friedrichshafen.



Steps von E-Muli
Cargo-Räder liegen nach wie vor im Trend: Das Steps von E-Muli bietet unter anderem einen faltbaren Korb.   Foto: Brigitte Geiselhart/dpa-tmn » zu den Bildern

Das Fahrrad ist ein Trend-Thema: Mehr als 1400 Aussteller aus 60 Ländern zeigen auf der Eurobike (4. bis 7. September) ihre Neuheiten. An den ersten drei Messetagen ist das Fachpublikum nach Angaben der Messe Friedrichshafen unter sich.

Nachdem der Publikumstag im letzten Jahr ausfiel, werden alle interessierten Radfahrfans in diesem Jahr am Samstag (7. September) zum Festival-Day eingeladen.

Räder teilen und fahren lassen

Mit Blick auf künftige Mobilitätsanforderungen stehen auch Bike-Sharing und Fahrradleasing im Fokus der weltweiten Messe. Sharea heißt ein neues Konzept, das die Händlergenossenschaft ZEG auf der Eurobike erstmals vorstellt. Die namensgebenden Begriffe «Share» und «Area» beschreiben die Intention der Betreiber größerer Wohnanlagen, die ihren Mietern künftig ein in den Wohnraum integriertes E-Mobilitätsangebot anbieten möchten.

Auch im Alter mobil bleiben und nicht aufs Radfahren verzichten müssen? Rikschas können dafür sorgen, dass Menschen, die nicht mehr selbst am Straßenverkehr teilnehmen können, sich trotzdem den Fahrtwind um die Nase wehen lassen dürfen. Das Chat von Van Raam soll leicht zu manövrieren sein und kann auch rückwärts gefahren werden.

Lastenesel - Cargobikes bleiben im Trend

Nach wie vor im Trend liegen Cargo-Bikes. Die Anzahl der Aussteller von Lastenrädern hat sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Klein, platzsparend und als praktikable Erleichterung für den Alltag präsentiert sich zum Beispiel das Steps von E-Muli.

Das will insbesondere durch seinen faltbaren Korb, seine schlichte Designsprache und die Integration des neuen Shimano-Antriebs überzeugen. Seinen Lastenanhänger Cargo hat der Anhängerspezialist Croozer überarbeitet. Der Aluminiumrahmen ist trotz einer stabilen Bodenplatte mit einem Gewicht von acht Kilo sehr leicht - bei einer möglichen Gesamtzuladung von 40 Kilogramm.

Tretroller - es muss nicht immer elektrisch sein

Sie sind in aller Munde - und polarisieren: E-Scooter. Auch sie finden auf der Eurobike zunehmend Raum. Dank seiner großen Räder verspricht der AER 557 Adult Electric Scooter von AER Electric Company ein vergleichsweise sicheres Handling. Es geht aber auch unmotorisiert: Mit schwarzem Rahmen und weißer Gabel kommt der Joker von Puky daher. Ein moderner Tretroller, mit dem sich die Firma aus Wülfrath auch an Erwachsene richtet. Mit luftbereiften 16-Zoll-Rädern soll der Joker gute Fahreigenschaften bieten.

Neue Renner - fürs Gelände und die Straße

Neues gibt es auch für sportlich ambitionierte Fahrer. Die Frage «Mountainbike oder Rennrad?» beantwortet Niner Bikes ganz neu mit dem MCR 9 RDO. Das Multitalent kombiniert die Merkmale eines Full Suspension-Mountainbikes mit einem Rennlenker und dem Handling eines Gravelbikes. Kein Tabu mehr ist ein Extra-Boost im Rennradbereich. Im Kiaro Pmax von Simplon steckt ein minimalistischer Leichtlaufmotor am Hinterrad und ein nicht erkennbarer Akku im Unterrohr - und es wiegt nicht einmal elf Kilo.

Mit Blick auf die Nachhaltigkeit der verwendeten Materialien will das individuelle Holzfahrrad E-Tour Diamant von My Esel punkten. Das zeigt nicht nur eine spezielle, sehr reduzierte Optik, sondern ist dank der mit biometrischen Daten gefütterten Software genau auf die Anatomie des Fahrers zugeschnitten.

Als smarter Retter in der Not kann der Tectal Race SPIN NFC lebenswichtige Dienste leisten. Dieser Helm von POC, der sich bereits bei der Bergrettung bewährt hat, liefert den Rettungskräften die wichtigsten medizinischen Daten des Unfallopfers per RFID-Chip, der direkt vor Ort ausgelesen werden kann.

Veröffentlicht am:
03. 09. 2019
17:59 Uhr

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dpa

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Veröffentlicht am:
03. 09. 2019
17:59 Uhr



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