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Radeln in der Fußgängerzone nur mit Erlaubnis

Radfahren wird immer wichtiger für die Alltagsmobilität. Das hilft auch beim Einkauf. In der Fußgängerzone muss das Radfahren aber explizit erlaubt sein. Ansonsten gilt: Absteigen und schieben.



Fahrradfahren in der Fußgängerzone
Einen Gang zurückschalten: Auch dort, wo es erlaubt ist, dürfen Radler in der Fußgängerzone nur im Schritttempo fahren.   Foto: Emily Wabitsch/dpa/dpa-tmn

In einer Fußgängerzone müssen Radler in der Regel absteigen und schieben. Es sei denn, ein Zusatzschild «Radfahrer frei» erlaubt es ihnen grundsätzlich oder zu bestimmten Uhrzeiten.

Allerdings ist auch dann höchstens Schritttempo erlaubt, erläutert die Expertenorganisation Dekra. Das heißt, maximal vier bis sieben km/h schnell zu rollen und notfalls zu warten.

Gegenseitige Rücksichtnahme ist außerdem erforderlich und ein «Freiklingeln» der Strecke tabu. Dekra empfiehlt zudem, in belebten Fußgängerzonen lieber abzusteigen und zu schieben, um Fußgänger nicht zu gefährden. Normale Gehwege sind für erwachsene Radler und ältere Kinder tabu. Sie müssen die Straße oder, falls vorhanden, einen speziell beschilderten Radweg nutzen. Fehlt das Radwegschild können sie zwischen Straße und Radweg wählen.

Kinder bis acht Jahre müssen den Gehweg benutzen, bis zehn Jahre dürfen sie es. Eine Begleitperson darf die Kleinen dabei begleiten, müsse aber laut Dekra «besondere Rücksicht» auf Fußgänger nehmen. Wer sich nicht dran hält, muss mit Bußgeldern rechnen.

© dpa-infocom, dpa:200904-99-429305/2

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dpa

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Veröffentlicht am:
04. 09. 2020
12:09 Uhr

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04. 09. 2020
12:09 Uhr



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