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Räder beim Wechsel auswuchten lassen

Der Reifenwechsel vor dem Winter steht an. Dabei sollten Autofahrer nicht vergessen, die Räder auswuchten zu lassen.



Ein Automechaniker bedient eine Wuchtmaschine
Beim Reifenwechsel ist es wichtig, die Räder vor dem Montieren auswuchten zu lassen. Dafür gibt es spezielle Maschinen in Autowerkstätten.   Foto: Inga Kjer/dpa-tmn

Wenn Räder nicht ganz rund laufen, merkt man das. Dann kann das Lenkrad bei einer Geschwindigkeit von circa 120 km/h flattern. Bei Tempo 100 können auch ungewohnte Geräusche oder Vibrationen am Auto auftreten.

Das stört natürlich nicht nur den Komfort beim Fahren, sondern vor allem ist die Sicherheit in Gefahr. Daher rät der Tüv Süd: Beim saisonalen Reifenwechsel in Eigenregie daran denken, die Räder vor dem Montieren auswuchten zu lassen.

Beim Reifenwechsel in der Werkstatt inklusive

Das erledigen die Experten in einer Werkstatt mit einer Wuchtmaschine und präzise platzierten kleinen Gewichten am abmontieren Rad. In der Regel ist das Auswuchten inklusive, wenn die Werkstatt die Räder wechselt.

Im Zweifel sollten Kunden explizit danach fragen, rät die Prüforganisation. Die Fachleute können dann am Fahrwerk des Autos gleich kontrollieren, ob eine Unwucht schon Schäden verursacht hat.

Bremsen und präzises Lenken beeinträchtigt

Bei einer Unwucht von nur zehn Gramm können laut Tüv Süd bei Tempo 100 schon 2,5 Kilo am Rad zerren. Folgen von Unwuchten zeigen sich unter anderem beim Bremsen, auch das Lenken ist weniger präzise möglich. Außerdem erhöht sich der Verschleiß, und Schäden können folgen.

Wenn frisch montierte und an sich laufruhige Räder auch nach dem ersten Auswuchten noch vibrieren, kann ein Feinwuchten bei bereits wieder montierten Rädern weitere Ungleichgewichte von Bremsen oder Radnaben aufspüren.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
14. 10. 2019
13:28 Uhr

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Auto Autofahrer Gefahren Prüfgesellschaften Schutz Schäden und Verluste
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