Lade Login-Box.
Topthemen: Gebietsreform: Das ändert sich in SüdthüringenMobilität und EnergieFußball-Tabellen

 

Für Auto-Unfall im Ausland gerüstet sein

Beim Packen des Autos sollten Urlauber nicht nur an die Koffer denken. Für Fahrten ins Ausland gehören einige Dokumente ins Handschuhfach - falls ein Unfall passiert.



Unfall und was dann?
Wenn es gekracht hat: Unfallstelle sichern und Europäischen Unfallbericht ausfüllen.   Foto: Hagen Lehmann Cobug/HUK-COBURG/dpa

Keiner wünscht sich einen Auto-Unfall auf der Urlaubsreise - wer ins Ausland fährt, sollte dafür aber vorbereitet sein.

Dazu stellen Urlauber vor der Abfahrt einige Unterlagen zusammen und legen sie ins Handschuhfach. Das rät die GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL). Hierzu zählt der Europäische Unfallbericht, mit dem sich ein Crash in standardisierter Form protokollieren lässt. Das Formular gibt es auf der Website der GDV DL zum Herunterladen , oder man lässt es sich gratis mit einer Ausfüllanleitung in elf Sprachen zuschicken.

Die Experten empfehlen außerdem, die Grüne Karte einzupacken - sie kann man bei seiner Kfz-Versicherung anfordern. Das Dokument dient im Ausland als Versicherungsnachweis und ist etwa in Bosnien-Herzegowina oder in Albanien noch Pflicht - in der EU nicht. Dennoch könnte es einem auch in EU-Ländern passieren, dass die Polizei nach einem Unfall die Grüne Versicherungskarte sehen will.

Außerdem speichern sich Autofahrer den Zentralruf der Versicherer in ihrem Smartphone ab oder notieren ihn auf einen Zettel. Über diese Stelle kann in EU-Mitgliedsstaaten und in Norwegen, Island, Liechtenstein sowie der Schweiz die gegnerische Versicherung ermittelt werden.

Der von der GDV DL betriebene Zentralruf ist in Deutschland kostenfrei unter 0800/250 26 00 sowie aus dem Ausland unter +49 40 300 330 300 erreichbar (montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr). Zur Ermittlung kann man alternativ eine Online-Anfrage nutzen.

2018 ging die Zahl der registrierten Unfälle im Ausland etwas zurück: Beim Zentralruf wurden 34 785 Auslandsunfälle gemeldet, an denen in Deutschland zugelassene Fahrzeuge sowie Autos mit ausländischem Kennzeichen beteiligt waren. Am häufigsten krachte es in Italien, Frankreich, den Niederlanden und Österreich. Insgesamt waren es 1,4 Prozent weniger Crashs als im Jahr zuvor (35 266).

Die GDV DL wurde von deutschen Kfz-Versicherern und dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gegründet.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
10. 07. 2019
15:52 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Ausländer Auto Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft KFZ-Versicherung Polizei Urlauber Urlaubsreisen Versicherungen Versicherungsunternehmen
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
E-Tretroller

17.06.2019

Alles über die neuen E-Tretroller

Künftig dürfen Elektro-Tretroller in Deutschland im Straßenverkehr fahren. Aber nicht jedes Modell bekommt eine Zulassung. Worauf müssen Käufer achten, um legal und sicher zu rollern? » mehr

Kfz-Versicherung

28.11.2018

Kfz-Versicherungen werden billiger

Alljährlich im Herbst wechseln Millionen Autofahrer auf der Jagd nach günstigen Tarifen ihre Kfz-Versicherung. Und das hat sich offensichtlich gelohnt: Die Policen sind günstiger geworden. » mehr

Verkehrsschild

08.05.2019

Wann zahlt die Haftpflicht auch bei Sommerreifen?

Aktuell macht der Frühling eine Pause, auf den Straßen kann es mancherorts sogar glatt werden. Saisonbedingt haben viele Autofahrer dennoch schon Sommerreifen aufgezogen. Doch wer haftet im Falle eine glättebedingten Unf... » mehr

Luftdruck

28.06.2019

Vor der Urlaubsreise Luftdruck und Füllstände prüfen

Wenn in den Ferien nach längerer Zeit mal wieder eine Autofahrt ansteht, sollten man gut vorbereitet sein. Reifen und Füllstände müssen überprüft werden - und bestenfalls auch das Navigationsgerät. » mehr

Parkassistent

11.05.2018

Assistenzsysteme senken Schadenkosten kaum

Assistenzsysteme fürs Autofahren setzen sich immer mehr durch. Sie sollen mehr Sicherheit bringen. Das hat Folgen für die Versicherer. Diese rechnen aber noch nicht zwangsläufig mit sinkenden Kosten. » mehr

Mit Flip-Flops nicht Auto fahren

05.06.2019

Mit Flip-Flops und Badelatschen besser nicht Auto fahren

Bei großer Hitze ist luftiges Schuhwerk am angenehmsten. Doch hinter dem Steuer sind die lässigen Latschen nicht die Sichersten und Sicherheit steht im Straßenverkehr immer an erster Stelle. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
10. 07. 2019
15:52 Uhr



^
Ändern Einverstanden

Diese Webseite nutzt Cookies für Funktions-, Statistik- und Werbezwecke. In unserer » Datenschutzerklärung können Sie die Cookie-Einstellungen ändern. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, klicken Sie bitte "Einverstanden".