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Heute große Blitzer-Aktion in mehreren Bundesländern

Autofahrer sollten heute ganz besonders darauf achten, nicht schneller als erlaubt unterwegs zu sein: Mehrere Bundesländer beteiligen sich am sogenannten Speed-Marathon, einer Offensive der Polizei zur Geschwindigkeitskontrolle.



Mobiler Blitzer
Fuß vom Gas: Wer sich nicht ans vorgeschriebene Limit hält, riskiert Bußgelder, Punkte und Fahrverbote.   Foto: Kai Remmers

Vorsicht Blitzer: Mit einer großangelegten Aktion ist die Polizei am Mittwoch in mehreren Bundesländern gegen Raser vorgegangen. Am sogenannten Speed-Marathon sollten nach Angaben des europaweiten Polizei-Netzwerks Tispol 26 Länder teilnehmen.

In Deutschland waren knapp ein Dutzend Bundesländer dabei, darunter Brandenburg, Hessen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Eine konkrete Bilanz wird erst am Donnerstag erwartet, da die Aktionen an Hunderten Messstellen zum Teil bis in den späten Abend dauern sollten. In Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt wurde sogar 24 Stunden gemessen.

So registrierte die Brandenburger Polizei bis 12.00 Uhr 843 Tempo-Verstöße, wie eine Sprecherin am Mittwoch sagte. Ein Autofahrer auf der Bundesstraße 1 bei Hoppegarten hatte es besonders eilig: Er sei mit 162 Kilometern pro Stunde erwischt worden. Erlaubt waren 80.

Die Hamburger Polizei wollte am Donnerstag Verkehrssünder ins Visier nehmen. Die Aktion beginnt um 6.00 Uhr und wird nach Angaben der Polizei bis 22.00 Uhr dauern.

So spart man bei mobilen Kontrollen die Verwaltungsgebühren

Manchmal geraten zu schnelle Auto- oder Motorradfahrer in eine mobile Tempokontrolle und werden vor Ort zur Kasse gebeten. Es kann sich lohnen, darauf einzugehen. Denn wer das Verwarnungsgeld akzeptiert und gleich zahlt, spart sich laut ADAC die Verwaltungsgebühren in Höhe von etwa 28 Euro. Die werden ansonsten zusätzlich bei einem schriftlichen Zahlungsbescheid fällig.

«Die Sofortkasse ist in unstrittigen Fällen sinnvoll - vielfach kann sogar mit EC-Karte gezahlt werden», äußerst sich ADAC-Sprecher Johannes Boos. Das gelte auch für andere Vergehen. Die Angelegenheit sei damit an Ort und Stelle erledigt. Rechtsmittel können Betroffene nachher allerdings nicht mehr einlegen, und es ist nur bei einem Verwarnungsgeld bis 55 Euro möglich. Bei Bußgeldern ab 60 Euro kommt der Bescheid per Post nach Hause.

Welche Bußgelder können fällig werden?

Wer innerorts 16 bis 20 km/h zu schnell fährt, muss mit 35 Euro rechnen. Außerorts werden dann 30 Euro fällig. Wer innerorts ab 21 km/h zu schnell fährt, bekommt neben einem Bußgeld ab 80 Euro auch immer mindestens einen Punkt. Bei höheren oder häufigeren Verstößen kann auch noch ein Fahrverbot dazukommen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
03. 04. 2019
16:48 Uhr

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03. 04. 2019
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