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Kosmetika mit umweltverträglichen Inhaltsstoffen kaufen

Über Cremes, Shampoos und Waschgels werden oft Schadstoffe über die Haut aufgenommen. Wer belastete Kosmetikprodukte meiden will, kann sich beim Einkauf jetzt von einer App des BUND helfen lassen. Auch verschiedene Siegel geben Orientierung.



ToxFox
Mit Apps wie ToxFox des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lassen sich die Barcodes von Kosmetika im Handel scannen und zusätzliche Informationen beziehen.   Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Kosmetika können Stoffe enthalten, die der Gesundheit und der Umwelt schaden. Zur Überprüfung der Inhaltsstoffe vor dem Kauf rät der Rat für Nachhaltige Entwicklung zu der App ToxFox des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) oder der App Codecheck.

Mit beiden lassen sich Barcodes scannen und weiterführende Informationen zu vielen Produkten beziehen. In ToxFox sind den BUND-Informationen zufolge Angaben zu mehr als 80.000 Körperpflegeprodukten und darin enhaltenen Schadstoffen hinterlegt. Codecheck beurteilt nach eigenen Angaben Kosmetika und Lebensmittel auf Basis unabhängiger Expertise - unter anderem von Greenpeace, WWF, Food Standard Agency, Verbraucher Initiative sowie BUND.

Grundsätzlich empfiehlt der Rat für Nachhaltige Entwicklung den Kauf von zertifizierter Naturkosmetik mit glaubwürdigem Siegel. Dazu zählt die Organisation das Label des Bundesverbands Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen (BDIH), welches tierversuchsfreie Naturkosmetika ohne synthetische Farb-, Duft- und naturfremde Konservierungsstoffe auszeichnet.

Das NaTrue-Siegel gibt es in drei Varianten für Naturkosmetik, Naturkosmetik mit Bio-Anteil und Biokosmetik. Hier sind keine künstlichen Inhaltsstoffe zugelassen. Die mit dem Demeter-Label versehenen Kosmetika müssen mindestens 90 Prozent Demeter-Rohstoffe enthalten. Das schließt Nanopartikel, Mineralöle und Gentechnik aus.

Auch das Fairtrade-Siegel wird empfohlen: Es wird nur an Kosmetik vergeben, deren sämtliche Inhaltsstoffe als Fairtrade-Rohstoffe von der Organisation zertifiziert sind.

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dpa

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Veröffentlicht am:
28. 11. 2018
17:19 Uhr

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28. 11. 2018
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