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Naturfarben decken graue Haare nur bedingt ab

Das Haarefärben mit Naturprodukten, etwa mit Henna, gilt als besonders schonend. Damit lassen sich daher auch nur kleine Veränderungen erzielen.



Frau beim Friseur
Beim Haarefärben kann es passieren, dass Naturfarben nicht alles abdecken.   Foto: Britta Pedersen

Naturhaarfarben mit Henna haben nur bedingt Deckkraft. «Wir haben festgestellt, dass man die Haare etwa einen Farbton dunkler färben kann», erläutert Swantje Waterstraat von der Stiftung Warentest in Berlin.

Heller lassen sich die Haare nicht färben, das ist grundsätzlich nur mit Bleiche möglich. Auch darf man keine komplette Grauabdeckung erwarten, ergänzt Waterstraat. Denn graue Haare nehmen die Farbe nicht komplett an.

Allerdings kann das auch einen schönen Nebeneffekt haben: In einem Produkttest der Stiftung Warentest vor ein paar Jahren zeigte sich, dass die dann leicht gefärbten grauen Haare wie Strähnchen wirkten. «Das hat den Testerinnen gut gefallen», so die Expertin.

Beim Färben sollte man einiges beachten: «An chemisch gefärbten Haaren sollte man Naturhaarfarben mit Henna unbedingt vorher an einer Strähne testen», empfiehlt Waterstraat. Es kann möglich sein, dass die Farben ganz anders herauskommen als erwünscht.

Das Testen an einer Strähne ist aber auch bei naturbelassenem Haar sinnvoll: So lässt sich die Einwirkzeit, bis der gewünschte Farbton erreicht ist, konkreter bestimmen. Denn: «Bei dunklen, kräftigen Haaren sollte die Farbe länger einwirken als bei feinem Haar. Das kann bis zu zwei Stunden dauern», erklärt Waterstraat. Auch die Haltbarkeit der Naturfarben ist abhängig von der Haarstruktur: «Nach vier Wochen war die Farbe bei vielen heller geworden, bei einigen hat sie aber noch nachgedunkelt.»

Beim Anrühren der Naturfarben sollte man auf die Hinweise der Hersteller achten. «Naturfarben enthalten naturbelassene pflanzliche Bestandteile, da sind Mikroorganismen unvermeidbar», erklärt Waterstraat. Aber sie beruhigt: «Sie haben keine gesundheitlichen Auswirkungen, wenn man die Farben mit heißem Wasser anrührt, das Pulver nicht einatmet und die Kopfhaut unverletzt ist.»

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
06. 04. 2018
11:32 Uhr

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