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Kollagen in Kosmetika mildert Fältchen und Linien

Die Kosmetik-Industrie verwendet Kollagen in vielerlei Kosmetik-Produkten. Wo steckt es überall drin, und welche Wirkung hat es?



Kollagen in Kosmetika
Kollagen unterstützt den Reparaturprozess der Haut. Es wird nicht nur in Anti-Aging-Produkten eingesetzt.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Auf der Liste der Inhaltsstoffe eines Kosmetikproduktes ist es als «Collagen» zu finden. Kollagen ist ein sehr wichtiges Eiweißmolekül im menschlichen Körper und ein Hauptbestandteil der Haut.

«Es übernimmt die Funktion, das Bindegewebe der Haut wie ein Gerüst zu stützen, wodurch die Haut elastisch und geschmeidig bleibt», erklärt Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW).

Warum findet sich Kollagen in Anti-Aging-Produkten?

«In der jungen Haut werden alte Kollagenfasern ständig durch neue ersetzt, wodurch die Haut glatt und frisch wirkt», erläutert Huber. «Mit fortschreitendem Alter verlangsamt sich dieser Vorgang, und das vorhandene Kollagen verliert zunehmend seine Elastizität, verhärtet und wird spröde.» Die Folge: «Das Gerüst wird instabil, und es können Falten entstehen.» Um diesem Prozess entgegenzuwirken, werden in Anti-Aging-Produkten spezielle Wirkstoffkombinationen eingesetzt, die pflegende, feuchtigkeitsspendende und hauterneuernde Eigenschaften aufweisen. «Kollagen hat sich in diesen Wirkstoffkomplexen als guter Feuchtigkeitsbinder und -spender bewährt», ergänzt Huber.

Wo wird Kollagen noch eingesetzt?

Aufgrund seiner wasserbindenden Eigenschaften wird der Wirkstoff immer häufiger auch in Produkten wie beispielsweise Lippenstiften verwendet. «Um den natürlichen Regenerationsprozess der Haut zu fördern und zu beschleunigen, kommen Kollagen-Fragmente außerdem in Form von sogenannten Poly-Kollagen-Peptiden in Pflegeprodukten zum Einsatz.» Sie ahmen die natürlich vorkommenden Kollagen-Fragmente nach und unterstützen somit den Reparaturprozess der Haut. «Das Resultat der Pflege ist eine rasche Milderung von Linien und Fältchen», beschreibt Huber.

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dpa

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Veröffentlicht am:
12. 02. 2018
05:13 Uhr

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