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Wissen über größte Stärke ist kein Garant für Glück im Job

Klar ist es hilfreich, seine größte Stärke zu kennen. Oft wird dieses Wissen aber als ultimative Glücksformel für das Berufsleben angepriesen. Eine Expertin ist da anderer Meinung.



Brainstorming im Büro
Mit Kreativität zum Erfolg? Zufriedenheit im Beruf findet man nicht alleine dadurch, dass man seine größte Stärke kennt.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Zufriedenheit im Job hängt nicht davon ab, seine eine herausragende Stärke zu kennen. Das erklärt Psychologin und Coach Svenja Hofert in der Zeitschrift «Psychologie Heute» (Ausgabe Oktober 2020).

Denn auch wenn jemand seine eine vermeintliche Stärke kennt, können im Joballtag Schwierigkeiten auftreten. Wer dann zu sehr darauf vertraut, alles dadurch lösen zu können, kann schnell verunsichert werden, wenn es mal nicht klappt.

Immer neue Fertigkeiten und Skills anzuhäufen, ist aber auch nicht der richtige Weg. Die Expertin rät, bestehende Stärken im Laufe des Berufslebens immer weiter auszubauen - zum Beispiel, indem man seine Stärken zusätzlich mit Werten füllt.

Hofert erläutert das anhand einer Person, die besonders kreativ ist und ihre Stärke im Marketing auslebt. Später könne diese Person etwa Kampagnen für ein soziales Unternehmen entwickeln und so Kreativität mit Werten wie Gerechtigkeit verknüpfen.

© dpa-infocom, dpa:200908-99-474640/2

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Veröffentlicht am:
08. 09. 2020
12:18 Uhr

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08. 09. 2020
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