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Neue staatliche Plattform soll Gründer besser unterstützen

Im weltweiten Vergleich mit anderen Industrieländern schneidet Deutschland bezüglich der Themen Digitalisierung und Start-Up-Gründungen eher mittelmäßig ab. Eine neue staatliche Initiative will nun junge Firmen unterstützen und Gründungen vorantreiben.



Start-ups
Im internationalen Vergleich hinkt Deuschland bei den Gründungen von Start-Ups hinterher.   Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Das Bundeswirtschaftsministerium und die staatliche Förderbank Kfw wollen Wachstumsfirmen mit einer neuen Plattform besser unterstützen. Von März 2018 an sollen sich Gründer über das Portal kostenlos Rat und Finanzierungen einholen können.

Die Pilotphase des Projekts sei bereits gestartet. Mehr als 35 zentrale Partner aus der Finanzbranche sowie den Kammern stünden schon auf dem Portal bereit, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung .

Über die Internetseite www.gruenderplattform.de bieten die Bank und das Wirtschaftsministerium Start-ups Unterstützung an von der Idee, über Geschäftsmodell und Businessplan bis zur Wahl der Finanzierung. «Wir wollen die Chancen der Digitalisierung gezielt nutzen», sagte Staatssekretär Matthias Machnig (SPD). Dazu gehöre eine digitale Infrastruktur, die es Gründern erlaube, sich mit ihren Netzwerken auszutauschen und in Kontakt zu regionalen Akteuren zu treten.

Mit dem Projekt will der Bund mehr Menschen zur Selbstständigkeit ermuntern. Im globalen Vergleich hinkt Deutschland bei den Gründungen hinterher. Zudem kommen Start-ups hierzulande nur schwer an Geld von Investoren für die weitere Expansion. KfW-Vorstand Ingrid Hengster hatte die Finanzierungslücke in der frühen Wachstumsphase zuletzt auf 500 bis 600 Millionen Euro pro Jahr beziffert.

Die Kfw fördert seit längerem Start-ups in Deutschland. Erst im Juni rief sie eine neue Beteiligungsgesellschaft ins Leben, um Gründer besser mit Wagniskapital von Investoren zu versorgen. Sie soll bestehende Förderinstrumente der Bank bündeln und Wachstumsfirmen in den kommenden zehn Jahren zwei Milliarden Euro bereitstellen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
26. 12. 2017
13:37 Uhr

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