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Kann Nasenspray süchtig machen?

Endlich wieder Luft kriegen: Bei einem schweren Schnupfen kann Nasenspray die Rettung sein. Danach sollte man es aber zügig wieder absetzen - bevor die Schleimhäute nicht mehr ohne können.



Nasenspray
Nicht zu lang nehmen: Die Schleimhäute können sich an Nasenspray gewöhnen - ohne das Medikament wird die Nase dann gar nicht mehr frei.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Nasenspray hat keine berauschende Wirkung - anders als etwa Alkohol und andere Drogen, die süchtig machen können. Allerdings besteht die Gefahr einer körperlichen Abhängigkeit, erklärt Ursula Sellerberg von der Bundesapothekerkammer.

Das gilt für alle Nasensprays mit gefäßzusammenziehender, also abschwellender Wirkung. Sie sorgen bei akutem Schnupfen dafür, dass die Nase wieder frei wird. Das ist erst einmal positiv - nach fünf bis sieben Tagen tritt allerdings ein Gewöhnungseffekt ein. Die Schleimhäute schwellen dann ohne Nasenspray gar nicht mehr ab.

Und das hat negative Folgen. Denn erstens kann der permanente Einsatz von Nasenspray die Schleimhaut schädigen, zweitens droht der Verlust der Geruchsfähigkeit - und damit auch der Geschmacksfähigkeit.

Um das zu verhindern, sollte man abschwellendes Nasenspray nie länger als fünf bis sieben Tage nehmen. Sind die Beschwerden noch nicht verschwunden, lässt es sich danach durch andere Sprays ersetzen, mit Kochsalz zum Beispiel: Hier besteht keine Gefahr der Abhängigkeit.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
07. 01. 2020
12:29 Uhr

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Alkohol Drogen und Rauschgifte Gefahren Schleimhäute Schnupfen Schäden und Verluste
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