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Medizinischer Dienst wird von Krankenkassen abgetrennt

Der Medizinische Dienst der Kassen wird von den Krankenkassen abgekoppelt. Mit dem Beschluss des Bundestages soll der Beratungs- und Begutachtungsdienst künftig unabhängiger werden.



Medizinischer Dienst
Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) soll unabhängiger werden.   Foto: Uli Deck/dpa

Im Sinne der Patienten soll der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) unabhängiger werden. Deshalb beschloss der Bundestag in der Nacht zum Freitag, den für Begutachtung und Kontrollen zuständigen Dienst organisatorisch von den Krankenkassen zu lösen.

Mit der Umbenennung in Medizinischer Dienst (MD) verändert sich auch die Besetzung der Verwaltungsräte. Dort müssen in Zukunft Vertreter von Patienten, Verbrauchern und Pflegebedürftigen präsent sein.

Der Medizinische Dienst der Kassen erarbeitet als Gutachterdienst zum Beispiel Stellungnahmen zur Frage, welche Behandlungen medizinisch notwendig sind und welche nicht. Er prüft außerdem Krankenhausabrechnungen auf Fehler und begutachtet Patienten hinsichtlich ihrer Pflegebedürftigkeit.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärte, mit der Reform werde die Organisation effektiver, glaubwürdiger und handlungsfähiger: «Die Patientinnen und Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass die Medizinischen Dienste neutral prüfen und handeln.»

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
08. 11. 2019
11:34 Uhr

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08. 11. 2019
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