Lade Login-Box.
Topthemen: Landtagswahl 2019Freies Wort hilftFolgen Sie uns auf InstagramSport-Tabellen

 

Gesündere Ernährung kann Millionen Menschen retten

Immer mehr Menschen weltweit gelten als Fettleibig. Zu salzige oder zuckerhaltige Ernährung tut ihr Übriges. Die WHO fordert daher mehr Aufklärung.



Übergewicht bei Kindern
Laut WHO sind 40 Millionen der unter Fünfjährigen weltweit übergewichtig. Foto: Markus Scholz   Foto: dpa

Mit gezielten Investitionen in gesündere Ernährung könnten nach einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit Millionen Menschenleben gerettet werden.

«Die Ernährung sollte ein Eckpfeiler unverzichtbarer Gesundheitsversorgung sein», sagte die stellvertretende WHO-Generaldirektorin Naoko Yamamoto.

Dazu gehöre etwa die Versorgung werdender Mütter mit Eisen- und Folsäure-Präparaten und die Förderung des Stillens. Außerdem solle es für Kinder und Erwachsende Aufklärung geben, damit sie Zucker- und Salzkonsum reduzieren, um das Risiko von Herzkrankheiten und Schlaganfällen zu mindern. Die Salzmenge pro Person und Tag auf unter fünf Gramm zu reduzieren könne im Jahr 1,7 Millionen Menschenleben retten, so die WHO .

Die Organisation lobt Fortschritte. So gebe es weniger Kinder, die wegen mangelnder oder schlechter Ernährung für ihr Alter zu klein seien. 1990 seien es bei den unter Fünfjährigen noch 252,2 Millionen oder 39,2 Prozent der Kinder weltweit gewesen, 2018 nur noch 149 Millionen oder 21,9 Prozent.

Auf der anderen Seite nehme aber die Fettleibigkeit zu. Während etwa 20 Millionen der unter Fünfjährigen schwer unterernährt sind, seien 40 Millionen übergewichtig. Bei den Erwachsenen hätten 2014 weltweit 1,9 Milliarden Erwachsene Übergewicht gehabt, davon 600 Millionen so stark, dass sie als fettleibig galten. Der Anteil der Fettleibigen an der Gesamtbevölkerung habe sich seit 1980 verdoppelt, so die WHO.

Fettleibig sind nach WHO-Definition Personen mit einem Body-Mass-Index von mehr als 30. Im Body-Mass-Index wird das Verhältnis von Größe und Gewicht bemessen.

Fettleibige hätten ein erhöhtes Risiko, etwa an Diabetes, Herzleiden oder Krebsarten wie Brust-, Eierstock-, Prostata-, Leber- Gallenblasen-, Nieren- oder Darmkrebs zu erkranken, warnt die WHO.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
05. 09. 2019
11:02 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Apoplexie Bevölkerung Body-Mass-Index Diabetes Fettleibige Fettleibigkeit Gallenblasen Herzkrankheiten Prostata Weltgesundheitsorganisation Übergewicht
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Übergewicht

27.11.2019

So übergewichtig ist Deutschland

Die Deutschen werden immer dicker - mit fatalen gesundheitlichen Folgen. Dagegen kann jeder Einzelne etwas tun, sagen Experten. Allerdings warnen sie auch: Damit allein ist es nicht getan. » mehr

Blutzuckertest

05.11.2019

Diabetes bei Frauen wird oft zu spät entdeckt

Auch Frauen können Diabetes bekommen - das klingt nach einer Binsenweisheit, ist es aber nicht. Denn Diagnose und Behandlung sind häufig auf Männer zugeschnitten. Mit fatalen Folgen. » mehr

Currywurst mit Pommes

22.11.2019

Was Transfette unserem Körper antun

Hier und da auf fettiges Essen zu verzichten, ist nicht nur wichtig, um schlank zu bleiben. Es hilft auch, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vermeiden. Denn hierfür verantwortlich sind oft Transfette. Warum ist das so? » mehr

Ein Kind kratzt sich an der Schulter

04.12.2019

Schuppenflechte kommt bei Kindern oft nicht allein

Sie heißt Psoriasis oder Schuppenflechte, sie schuppt oder nässt - und sie kann noch mehr anrichten, gerade bei Kindern. Experten raten daher zu konsequentem Management. Doch was heißt das? » mehr

Diabetiker

14.11.2019

Viele Bundesbürger unterschätzen Diabetes-Risiko

Ungesundes Essen, Bewegungsmangel, Rauchen und Übergewicht können die Zuckerkrankheit begünstigen. Zu Wenigen seien diese Zusammenhänge klar, sagen Fachleute. » mehr

Schwangere schneidet Gemüse

14.10.2019

Werdende Mütter sollten nicht für zwei essen

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist für Schwangere besonders wichtig. Schließlich profitiert davon auch das heranwachsende Kind. Einen Fehler sollten werdende Mütter aber nicht machen. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
05. 09. 2019
11:02 Uhr



^