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Abschwellendes Nasenspray kann abhängig machen

Ist die Nase im Zuge einer Erkältung geschwollen und verstopft, hilft vor allem eines: abschwellendes Nasenspray. Doch vorsicht: Gewöhnt sich der Körper an die Dosis, kann das abhängig machen.



Ein Mann hält eine Flasche Nasenspray
Um vom Nasenspray loszukommen sollten Betroffene die Dosis sukzessive senken.   Foto: Oliver Berg

Nur drei Mal am Tag, für etwa eine Woche: Länger sollten Erkältete abschwellendes Nasenspray in der Regel nicht benutzen. Denn wer es übertreibt - zum Beispiel weil eine Erkältung auf die nächste folgt - kann irgendwann abhängig von dem Spray werden.

Die Nasenschleimhaut schwillt dann von alleine nicht mehr ab, wenn man nicht ständig nachsprüht. Das ist auf Dauer nicht nur nervig und teuer, sondern eventuell auch gefährlich, warnt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in ihrer Zeitschrift «Neue Apotheken Illustrierte» (Ausgabe 15. Februar 2019). Denn zu viel Nasenspray beschädigt die Nasenschleimhaut. Damit steigt das Risiko von Nasenbluten, eventuell kann sich auch eine chronische Nebenhöhlenentzündung entwickeln.

Um vom Nasenspray loszukommen, sollten Betroffene die Dosis langsam senken. So können sie zum Beispiel erst auf Kinder- und Säuglingspräparate umsteigen und schließlich nur noch Nasensprays mit Salzlösung und ohne andere Wirkstoffe verwenden. In schweren Fällen klappt die Entwöhnung eventuell besser, wenn man sie zuerst nur bei einem Nasenloch anwendet.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
28. 02. 2019
13:24 Uhr

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Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Erkältungen Nasensprays
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