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Wie gehen Eltern mit Nachtschreck im Kleinkindalter um?

Kleine Kinder haben lebhafte Träume. Pavor nocturnos bezeichnet das Auftreten von Nachtschreck-Anfällen. Die Kleinen schrecken aus dem Schlaf und schreien panisch. Wie reagieren Eltern darauf am besten?



Alpträume bei Kleinkindern
Etwa jedes dritte Kleinkind ist von Nachtschreck-Anfällen betroffen. Eltern sollten während der Anfälle leise und beruhigend auf die Kinder einreden.   Foto: Julian Stratenschulte

Sie fahren unvermittelt aus dem Schlaf hoch und schreien panisch: Etwa jedes dritte Kleinkind ist von Nachtschreck-Anfällen betroffen. Glücklicherweise ist der sogenannte Pavor nocturnus meist harmlos, erklärt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

In der Regel erinnern sich die kleinen Patienten am nächsten Tag an nichts. Typisch ist, dass die Kinder in der ersten Nachthälfte 10 bis 15 Minuten lang panisch wirken, abwehrende Handbewegungen machen und ihre Eltern nicht zu erkennen scheinen.

Meist tritt die Störung mit etwa eineinhalb Jahren auf und verschwindet schließlich von selbst wieder. Hilfreich kann es aber sein, während der Anfälle leise und beruhigend auf die Kinder einzureden. Vorbeugend wirkt eine reizarme Umgebung vor dem Zubettgehen. Das bedeutet: Keine Nutzung von Bildschirmen und keine lauten Geräusche, dafür aber ein regelmäßiges Ritual wie eine Gute-Nacht-Geschichte.

Sind sich Eltern unsicher, ob ihr Kind an Pavor nocturnus leidet, sollten sie eine Episode mit dem Handy aufzeichnen und diese dem Kinder- und Jugendarzt zeigen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
02. 01. 2019
14:29 Uhr

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Eltern Panik
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