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Masern-Impfung schützt vor neurologischen Komplikationen

Häufig werden Masern als harmlose Kinderkrankheit abgetan. Die Gefahr wird unterschätzt. Denn eine Infektion kann schwere Schäden im Nervensystem nach sich ziehen. Ärzte erklären, warum eine Impfung lebensrettend sein kann.



Masernimpfung
Ein kleiner Stich kann Leben retten: Masern-Infektionen können schwere neurologische Schäden nach sich ziehen.   Foto: Lukas Schulze

Eine Masern-Infektion bedeutet nicht nur quälenden Ausschlag, Fieber, Husten und Schnupfen. Die hochansteckende Infektion zieht unter Umständen schwerwiegende Nervenerkrankungen nach sich.

Der Berufsverband der Neurologen empfiehlt daher dringend eine Impfung. Die Infektion könne im zentralen Nervensystem verschiedene Erkrankungen hervorrufen. Dadurch drohen sogar tödliche Verläufe, warnt der Verband.

Masern sind keineswegs eine harmlose Kinderkrankheit. Bei 10 bis 20 Prozent der Erkrankten führe die Infektion zu Komplikationen. Gefürchtet sei vor allem die akute disseminierte Enzephalitis (ADEM), eine Form der Gehirnentzündung. Sie ist selten, aber gefährlich. Vier bis sieben Tage nach Beginn des Ausschlags treten Kopfschmerzen, Fieber und Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma auf.

Nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollten sowohl Kinder als auch Erwachsene gegen Masern geimpft sein. In europäischen Ländern erkrankten 2017 viermal so viele Menschen wie im Vorjahr.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
05. 03. 2018
12:04 Uhr

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Infektionskrankheiten Kinderkrankheiten Masern Masern-Impfungen Nervenheilkunde
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