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Probleme beim Lesen der Armbanduhr: Augenkrankheit abklären

Im Alter werden die Augen schwächer, das ist vielen klar. Hinnehmen muss man es allerdings nicht. Im Gegenteil: Sieht jemand zum Beispiel Dinge verzerrt, kann dahinter eine Krankheit stecken, die sich unter Umständen gut behandeln lässt.



Beim Augenarzt
Wenn man die Uhrzeit nichtmehr richtig ablesen kann, sollte man zum Augenarzt gehen.   Foto: Sven Hoppe/dpa

Die Uhr an sich ist noch gut zu erkennen, aber wie spät ist es genau? Wer die Zeit am Handgelenk nicht mehr richtig ablesen kann, sollte zum Augenarzt gehen. Dahinter kann eine sogenannte altersabhängige Makuladegeneration (AMD) stecken.

Zumindest eine Unterart dieser Erkrankung - die feuchte AMD - lässt sich nämlich mittlerweile gut behandeln, erklärt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG).

Weitere Anzeichen für die AMD sind Probleme beim Lesen oder verzerrtes Sehen. Ein Türrahmen beispielsweise wirkt dann nicht mehr gerade, sondern gekrümmt.

Die Makula sitzt in der Netzhaut und ist dafür zuständig, dass der Mensch Details scharf erkennen kann. Bei AMD-Patienten ist die Funktion der Makula gestört. Die Erkrankung beginnt mit Ablagerungen, sogenannten Drusen, später können Sinnenzellen absterben. Bei der feuchten AMD wachsen krankhafte Blutgefäße in die Netzhaut.

Augenärzte können eine Makuladegeneration leicht erkennen und dem Patienten im Fall der feuchten AMD spezielle Antikörper spritzen, die eine Bildung der krankhaften Blutgefäße verhindern. So lässt sich auch der Sehverlust deutlich hinauszögern, erklären die Fachärzte. Dafür muss die Erkrankung aber möglichst früh erkannt werden.

Zudem müssen die Patienten während der Therapie regelmäßig zum Augenarzt kommen: früher jeden Monat, mittlerweile lässt sich das Prozedere etwas flexibler an das Leben des Betroffenen anpassen.

Die zweite Form, die sogenannte trockene AMD, lässt sich bisher noch nicht wirksam behandeln. In klinischen Studien werden aber derzeit Wirkstoffe getestet, die zum Beispiel das Absterben von Sinneszellen aufhalten sollen, erklärt die DOG.

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dpa

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Veröffentlicht am:
25. 09. 2017
05:30 Uhr

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