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Darmkrebs früh erkennen: Ab wann die Krankenkasse zahlt

Ein Hämoccult-Test und eine Darmspiegelung sind die gängigen Vorsorge-Untersuchungen für die Erkennung von Darmkrebs. Die Krankenkassen übernehmen dafür die Kosten - allerdings erst ab einem bestimmten Alter.



Bezahlte Prophylaxe
Ab dem 50. Lebensjahr zahlen gesetzliche Krankenkassen den Hämoccult-Test. Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa   Foto: Patrick Pleul

Wird Darmkrebs in einem frühen Stadium erkannt, erhöht das die Heilungschancen. Dafür gibt es Vorsorgeuntersuchungen. Doch die Krankenkasse übernimmt die Kosten nur unter gewissen Bedingungen.

Ab dem 50. Lebensjahr übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen, informiert der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz. Dann können Versicherte einmal im Jahr kostenlos den Hämoccult-Test machen lassen - dabei wird kontrolliert, ob sie Blut im Stuhl haben.

Ab dem 56. Lebensjahr bezahlt die Krankenkasse unter anderem auch die Vorsorge-Darmspiegelung. Ist jemand jedoch familiär vorbelastet, trägt sie die Kosten auch in jüngeren Jahren.

Blut im Stuhl kann ein erster Hinweis auf eine krankhafte Veränderung des Darmgewebes sein. Auch Appetitverlust und Gewichtsabnahme können auf eine Erkrankung hindeuten - ebenso wie Krämpfe, Bauschschmerzen, Völlegefühl, Verdauungsbeschwerden. Zwar können diese Beschwerden harmlos sein, halten sie jedoch länger an, sollte man sie medizinisch abklären lassen.

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dpa

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Veröffentlicht am:
12. 06. 2017
04:20 Uhr

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