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So nutzen Sie den Zinseszinseffekt

Reich werden im Schlaf? Was wie ein Märchen klingt, ist in der Praxis durchaus möglich. Anleger brauchen nur ein wenig Zeit.



Münzen mit Pflänzchen
Auch aus kleinen Beträgen kann ein Vermögen wachsen. Der Zinseszinseffekt macht es möglich.   Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Der Faktor Zeit spielt beim Aufbau eines Vermögens eine wichtige Rolle. Denn je länger Bankkunden sparen, desto größer ist der finanzielle Ertrag, erklärt die Aktion «Finanzwissen für alle» der im BVI organisierten Fondsgesellschaften.

Grund dafür ist der sogenannte Zinseszinseffekt. Er entsteht, wenn Sparer sich ihre Erträge nicht ausschütten lassen. Dadurch erhöht sich die Anlagesumme jedes Jahr und damit auch die Erträge. Der Anleger muss also kein neues Geld investieren, sondern es vermehrt sich aus sich heraus.

Das funktioniert auch mit kleineren Sparbeiträgen: Wer zum Beispiel vor 30 Jahren begonnen hat, 100 Euro pro Monat in Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland einzuzahlen, erreichte Ende Dezember 2019 im Durchschnitt ein Vermögen von rund 102 500 Euro.

Eingezahlt wurden insgesamt 36 000 Euro. Im Mittel entspricht das einer Rendite von 6,2 Prozent pro Jahr. Dabei sind alle Fondskosten inklusive des Ausgabeaufschlags berücksichtigt.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
27. 02. 2020
13:17 Uhr

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Aktienfonds Bankkunden Besitz und Vermögen Finanzinvestoren und Anleger Geld Rendite Sparer
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