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Bei riskanten Geldanlagen muss Jahresabschluss vorliegen

Riskante Geldanlagen locken meist mit hohen Renditen. Doch die Verluste können noch höher sein. Daher sind Anbieter verpflichtet, ihren Jahresabschluss offenzulegen. Aber geschieht das auch?



Riskante Geldanlagen
Wer riskante Geldanlagen anbietet, muss seinen Jahresbericht veröffentlichen. Laut «Finanztest» kommen viele Unternehmen dieser Verpflichtung nicht nach.   Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Unternehmen, die Anlegern in Deutschland Geldanlageangebote machen, müssen ihre Jahresabschlüsse veröffentlichen. Das Problem: Viele Unternehmen machen das nicht, wie die Zeitschrift «Finanztest» berichtet (Ausgabe 3/2020).

Ihre Untersuchung zeigt: Von 923 Unternehmen mit riskanten Anlagen hatten nur 104 vorschriftsmäßig nach sechs Monaten ihre Jahresabschlüsse für 2018 im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

In den vergangenen Jahren sind viele Unternehmen, die bei Anlegern in Deutschland Geld eingeworben haben, in Schieflage geraten. Eines hatten viele gemeinsam: Ihre Jahresabschlüsse waren zu spät oder gar nicht zu finden. Für Anleger können diese Berichte wichtig sein. Sie geben ihnen die Möglichkeit, die wirtschaftliche Lage einzuschätzen.

Im Zweifel kann es sich lohnen, selber online im Bundesanzeiger nachzusehen. Ist der Jahresabschluss sechs Monate nach Geschäftsende nicht zu finden, können Anleger beim Unternehmen, dem Bundesanzeiger oder der Crowdfunding-Plattform nachfragen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
13. 02. 2020
12:59 Uhr

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Bundesanzeiger Finanzinvestoren und Anleger Gefahren Probleme und Krisen Schäden und Verluste Vermögensanlage und Vermögensbildung
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13. 02. 2020
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