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Betriebskosten von Fahrgemeinschaft richtig aufteilen

Die Betriebskosten einer Fahrgemeinschaft muss der Fahrer immer durch die Anzahl aller Insassen einschließlich sich selbst teilen. Gewinn darf er nicht machen, sonst drohen schwerwiegende Konsequenzen.



Fahrgemeinschaft
Zusammen fahren und sparen: Die Betriebskosten müssen sich alle Insassen teilen, also auch der Fahrer.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Stuttgart (dpa/tmn) - Bei der Abrechnung der Betriebskosten einer Fahrgemeinschaft gilt: Sie müssen durch alle Mitfahrer geteilt werden - das muss den Fahrer einschließen. Das berichtet die «Auto Straßenverkehr» (Ausgabe 3/2020).

Denn auch dieser muss seinen Anteil selbst tragen und darf keinen Gewinn machen. Das Entgelt der Mitfahrer dürfe nicht die Betriebskosten einer Fahrt übersteigen. Ansonsten unterstellt der Gesetzgeber eine sogenannte «geschäftsmäßige Absicht zur Personenbeförderung», erklärt die Zeitschrift.

Zu den Betriebskosten zählen Kosten für Sprit und Wartung, Versicherung und darstellbare Abschreibungskosten. Deren Summe teilt man durch die Kilometerjahresleistung. Die so ermittelten Kosten pro Kilometer sind anschließend durch alle Insassen zu teilen.

Eine Personenbeförderung gegen Geld muss man sich genehmigen lassen und braucht dafür unter anderem einen Personenbeförderungsschein. Ansonsten drohen Bußgelder bis 20 000 Euro. Außerdem riskiert man den Schutz der Haftpflichtversicherung. Verschuldet der Fahrer einen Unfall, müsse er alle Schäden selbst zahlen. Das könne bei Totalschäden aber insbesondere bei Personenschäden «in den Ruin führen», erklärt Rechtsanwalt Tommy Kujus in der Zeitschrift.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
08. 01. 2020
16:14 Uhr

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Betriebskosten Fahrer Kraftstoffe Personenbeförderung Schäden und Verluste Straßenverkehr Totalschäden
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08. 01. 2020
16:14 Uhr



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