Lade Login-Box.
Fotowettbewerb 2020 zum Digital-Abo
Topthemen: Podcast: Offen gesagt#GemeinsamHandelnCoronavirus in ThüringenCorona-Hilfsbörse

 

Wie sich Sparer gute Zinsen sichern

Gute Zinsen sind derzeit rar. Aber es gibt durchaus attraktive Angebote. Vor allem Neukunden profitieren von Werbeangeboten der Banken. Aktive Sparer können das gezielt für sich nutzen.



Sparzinsen
Bei Zinsportalen können Sparer derzeit mit einem Festgeld bis zu 1,06 Prozent Zinsen rausholen.   Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Neue Kunden sind vielen Geldinstituten etwas wert: Im Gegensatz zu Bestandskunden bekommen sie durchaus ansehnliche Zinsen, berichtet die Zeitschrift «Finanztest» (Ausgabe 7/2018) der Stiftung Warentest.

Bis zu 0,75 Prozent gibt es für Geld auf einem neuen Tagesgeldkonto - allerdings meist nur zeitlich befristet. Die vier besten Tagesgeldkonten bieten laut Stiftung Warentest für Neukunden Zinssätze zwischen 0,45 und 0,75 Prozent. Die Zinsen sind garantiert für 3 bis 6 Monate. Anschließend gelten die gleichen Zinssätze wie für alle anderen Kunden. In zwei der untersuchten Fälle sind das dann nur noch 0,01 Prozent.

Wer sich mit diesen niedrigen Zinsen nicht zufrieden geben will, kann sich nach Ablauf der Zinsgarantie ein neues Tagesgeldkonto suchen. Wem der häufige Wechsel allerdings zu mühsam ist, der kann auch ein Tagesgeldkonto wählen, das in den vergangenen 24 Monaten dauerhaft zu den 20 besten Angeboten zählte. Bei diesen Angeboten sind laut «Finanztest» Zinssätze zwischen 0,34 und 0,5 Prozent drin.

Noch mehr können Sparer für sich rausholen, wenn sie Kunde bei einem Zinsportal werden. Die Portale bieten die Sparprodukte mehrerer Banken auch aus dem Ausland an und zahlen Neukunden eine Prämie von bis zu 75 Euro. In Kombination mit einem Festgeld kann sich das nach «Finanztest»-Angaben durchaus lohnen, wie ein Beispiel zeigt: Die kürzest mögliche Laufzeit von zwei Jahren bei einem britischen Geldinstitut bringt derzeit 1,06 Prozent Zinsen. Zusammen mit der Prämie von 50 Euro ergibt das eine Gesamtrendite von 1,4 Prozent.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
20. 06. 2018
12:03 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Festgeld Finanztests Neukunden Niedrige Zinsen Sparer Stiftung Warentest Tagesgeldkonten Zinssätze
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Anlegen bei Niedrigzinsen

26.02.2020

Lohnt sich Festgeld als Kombiprodukt?

Sicherheit ist für viele Sparer das oberste Gebot. Mit den Zinsen lässt sich derzeit zugleich wenig Rendite rausholen. Manche Geldinstitute bieten nun Kombiprodukte mit Festgeld - bringt das was? » mehr

Lebensversicherungen als Altersvorsorge

23.06.2020

Was taugen Lebensversicherungen als Altersvorsorge?

Lebensversicherungen galten lange als attraktive Altersvorsorge. Die niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt bringen die Versicherungsunternehmen aber zunehmend in Schwierigkeiten. Was Versicherte wissen müssen. » mehr

Sparschwein

09.07.2020

Ausländische Erträge in Steuererklärung angeben

Zinsen müssen versteuert werden. Bei deutschen Banken läuft das automatisch. Bei ausländischen Banken müssen Sparer selbst aktiv werden. » mehr

Geldanlage

07.07.2020

Sparplan hilft bei antizyklischer Geldanlage

Regelmäßig Geld beiseite zu legen, hilft dabei langfristig ein Vermögen auszubauen. Die Sparrate muss dabei nicht einmal besonders hoch sein. Wichtig ist nur, dass der Sparplan lange läuft. » mehr

Sparschwein

09.04.2020

Steigende Zinsen wegen Corona?

Bringt das Coronavirus jetzt die Zinswende? Einige Berichte lassen das vermuten. Sparer sollten aber nicht zu viel erwarten. » mehr

Stiftung Warentest bewertet Immobilien-Anschlussfinanzierungen

21.04.2020

Anschlussfinanzierung für Immobilienkredit früh sichern

Die Corona-Pandemie wirbelt das Zinsniveau für Immobilienkredite durcheinander. Experten raten: Wer kann, sollte sich früh um eine Anschlussfinanzierung kümmern und sich die niedrigen Zinsen sichern. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
20. 06. 2018
12:03 Uhr



^
OK

Diese Webseite verwendet u.a. Cookies zur Analyse und Verbesserung der Webseite, zum Ausspielen personalisierter Anzeigen und zum Teilen von Artikeln in sozialen Netzwerken. Unter » Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und Möglichkeiten, diese Cookies auszuschalten.