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Wechsel der Hausratversicherung kann sich lohnen

Kunden mit einer alten Hausratversicherung sind nach einem Wechsel oft besser versichert. Denn die Bedingungen der Anbieter haben sich verbessert. Eine Prüfung bestehender Policen kann sich daher lohnen.



Haurat - und Glasversicherung. Symbolfoto
Nimmt der Wert des Hausrats mit der Zeit zu, kann sich ein Versicherungswechsel auszahlen. Zeitschrift «Finanztest» hat bei den Anbietern große Preisunterschiede ausgemacht.   Foto: Arno Burgi

Eine Hausratversicherung ist ein sinnvoller Schutz. Vorsichtig sein sollten Versicherte aber bei alten Verträgen. Denn wenn die Versicherung bereits vor einigen Jahren abgeschlossen wurde, besteht die Gefahr, dass Kunden unterversichert sind.

Der Grund: Im Laufe der Jahre wächst in der Regel der Wert des Hausrates, weil hochwertige Anschaffungen hinzukommen. Daher lohnt es sich, die Police von Zeit zu Zeit zu überprüfen, rät die Stiftung Warentest.

Für die Zeitschrift «Finanztest» (Ausgabe 4/2018) haben die Experten jetzt 144 Tarife von 60 Anbietern untersucht. Die Prämien für die Versicherung hängen unter anderem vom Wohnort ab - vor allem in Städten mit vielen Einbrüchen sind sie teurer. Die Tester fanden deutliche Preisunterschiede: Im günstigsten Fall zahlt ein Kunde zum Beispiel für den Schutz des Hausrates derselben Wohnung in München 56 Euro im Jahr und im teuersten Fall 277 Euro - also fast das Fünffache. In Köln kostet der günstige Tarif 131 Euro im Jahr, während der teuerste Versicherer 516 Euro dafür verlangt.

Kunden sollten alte Verträge noch aus einem anderen Grund auf den Prüfstand stellen: Versicherungen verzichten inzwischen oft darauf, Leistungen zu kürzen, wenn der Kunde einen Schaden grob fahrlässig herbeigeführt hat, zum Beispiel weil er das Fenster gekippt hatte und dann eingebrochen wurde. Da viele ältere Tarife in solchen Fällen nicht voll zahlen, kann sich ein Umstieg lohnen.

Eine wichtige Frage ist außerdem, ob auch sogenannte Elementarschäden versichert sind. Dieser Schutz greift vor allem bei Hochwasser, wenn zum Beispiel der Keller volläuft. Das kann nach Starkregen auch dort passieren, wo kein Fluss in der Nähe ist. Versichert sind allerdings nur Schäden durch Überschwemmungen. Steigt das Grundwasser, kommt die Versicherung meist nicht für den Schaden auf.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
13. 03. 2018
15:05 Uhr

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